
LAMPERTHEIM – Lampertheim hat ein musikalisches Highlight erlebt! „Meea singen, wie meea babbeln – Ein Oowend fa eich mit Liedda aus de Region“ war weit mehr als nur ein Konzert – es war eine Hommage an die Heimat, die Sprache und die Musik der Region. Ein Abend voller Emotionen, Leidenschaft und echter Verbundenheit, der in Erinnerung bleiben wird. Alles begann mit einer Idee von Hermann Hofmann und Helmut Steffan von den „Superhelden“, die Kalle Horstfeld fragten: „Wollen wir nicht einen gemeinsamen Mundart-Rock-Pop-Abend machen?“ – die Antwort war ein klares Ja! Denn was könnte schöner sein, als die Mundart nicht nur zu sprechen, sondern auch zu singen? Schnell wurde klar: Dieses Event sollte ein echtes musikalisches Feuerwerk werden. Mit dabei waren Bernd „Schepper“ Schäfer, ein Musiker, der mit seinen eigenen Mundart-Songs längst Kultstatus erreicht hat, sowie Heinz „Clever“ Eichenauer, dessen neues Lied „Mein schönes Lampertheim“ zur Hymne auf die Stadt avancierte.
Dank der Unterstützung von „cultur communal“ sowie des Teams Kunzmann im Schwanen, das mit Begeisterung dabei war, wurde das Event auf die Beine gestellt. Besonders bemerkenswert: Alle Musiker verzichteten auf eine Gage. Der gesamte Erlös des Abends kommt der Restaurierung des Heimatkundlichen Pfads Lampertheims zugute – ein starkes Zeichen für die Verbundenheit mit der Region. Schon mit den ersten Klängen spürte man die Begeisterung im Saal. Hermann & Die Superhelden – bestehend aus Hermann Hofmann, Hans-Peter Herbel, Helmut Steffan, Stefan Bauer und Clemens Borchert – eröffneten den Abend mit einer energiegeladenen Performance. Bereits bei der „Ode an die Bergstraße“ sprang der Funke über – das Publikum sang begeistert mit, Gänsehaut-Momente inklusive. Doch das war erst der Anfang: Mit Liedern wie „Riedochse Blues“, „Mit dem Moped – dorsch de Orrewald“, „Koan Dag is wie de onner“, „Hallo Leben“, „Ein Schluck vom Himmel“ und „Dörrfleisch mit Werschinggemies“ sorgten die Musiker für eine ausgelassene Stimmung. Jeder Song erzählte seine eigene Geschichte – mal humorvoll, mal nachdenklich, aber immer echt und voller Herzblut.
Dann betrat Bernd „Schepper“ Schäfer die Bühne – und plötzlich fühlte sich der Saal wie eine gemütliche Kneipe an. Nur mit seiner Gitarre, auf einem Barhocker sitzend, schuf er eine intime Atmosphäre. Seine Songs „Loambada Strunz“ und „Neirhoipartyblues“ ließen das Publikum endgültig ausrasten – es wurde geklatscht, gesungen und gefeiert. Besonders berührend war der Moment, als er „Kumm in moine Arme“ anstimmte – eine gefühlvolle Ballade, die den Raum für einen Moment in andächtige Stille tauchte. Dann folgte der große Auftritt von Heinz „Clever“ Eichenauer. Mit seinem Lied „Mein schönes Lampertheim“ traf er die Herzen der Zuhörer. Spätestens als die Zeilen erklangen:
„Ja, ich lieb dich, mein schönes Lampertheim, dort wo du bist – da bin ich daheim. Wo der beste Spargel sprießt und der Alte Rhein noch fließt, dort liegt unser schönes Lampertheim.“
… sang der gesamte Saal mit. Eine musikalische Liebeserklärung an die Stadt, die für Gänsehaut sorgte.
Doch Eichenauer bewies nicht nur musikalisches, sondern auch humoristisches Talent: Mit einer unterhaltsamen Büttenrede über den Heimatkundlichen Pfad Lampertheims sorgte er für viele Lacher und rundete den Abend mit einer gelungenen Mischung aus Musik, Heimatgefühl und Witz ab. Als der letzte Akkord verklang, gab es nur eine Reaktion: tosender Applaus! Die Zuschauer standen auf, klatschten, jubelten und riefen lautstark: „Meea! Meea!“ – eine Fortsetzung wurde förmlich eingefordert. Kalle Horstfeld bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei Gabi Wesp und Manfred Scholz von „cultur communal“, den Technikern Alex Rothemund und Helmut Wehe, die mit Licht und Ton für den perfekten Sound sorgten, sowie dem Team Kunzmann, das mit seiner Gastfreundschaft und perfekten Bewirtung den Rahmen für diesen besonderen Abend schuf. Die Begeisterung des Publikums war so groß, dass bereits feststeht: Dieses Projekt geht weiter! Die nächste Veranstaltung ist bereits in Planung – denn: „Meea singen, wie meea babbeln!“ zg
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