NATUR: Das Fest des Lichtes und der Reinigung steht am 2. Februar im Mittelpunkt / Anmeldung erforderlich
Tour über den Biedensand im Zeichen von Imbolc
Das Brigid-Kreuz, im Hintergrund eine Winter-Heckenkirsche. Foto: Andrea Hartkorn
LAMPERTHEIM – Das christliche Maria Lichtmess geht auf ein altes keltisches Fest zurück, das in Irland heute noch als Imbolc bekannt ist. Der Name Imbolc bedeutet „Rundum Waschung“ und kennzeichnet das Fest als Reinigungsfest. Die Natur ist noch im Winterschlaf, aber tief in der Erde erwachen schon die ersten Pflanzen und treiben nach oben ins Licht. Die dunkle Jahreszeit geht zu Ende und die Tage werden langsam wieder länger.
Imbolc war daher das Fest der Lichtgöttin Brigid, der Hüterin des Feuers, gewidmet, die das neue Licht brachte. Es wurden Brigid-Kreuze geflochten und Strohfiguren als Glücksbringer gebastelt. Die Kerzenweihen an Maria Lichtmess haben ihre Wurzeln in diesem alten Brauchtum.
Was es mit dem Imbolc-Fest auf sich hat, mit welchen Ritualen und Bräuchen die Kelten das Fest feierten und, wie das Fest die Zeit überdauerte, erfahren Sie bei einer Tour über das Naturschutzgebiet Lampertheimer Altrhein. „Wir basteln außerdem kleine Brigid-Kreuze. Material wird mitgebracht”, so Andrea Hartkorn, die für die Veranstaltung verantwortlich ist. Diese findet am Mittwoch, 2. Februar, um 16.30 Uhr statt und dauert circa zwei Stunden. Treffpunkt ist am Biedensand, Parkplatz (Alter Hafen), die Kosten betragen 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder. Eine Anmeldung unter 06206/9510473 odernaturerleben-ah@t-online.deist aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich! Es gelten die aktuellen Corona-Abstands- und Hygienevorschriften. Bei Dauerregen bzw. Sturm entfällt die Veranstaltung. zg