Lange Schlangen bescheinigen dem ASV eine ausgezeichnete Küche
Traditionelles Fischessen trotzt dem Wetter
Volles Haus am Groß-Loch: Die Plätze im Vereinsheim und im großen Zelt waren am regnerischen Karfreitag sehr begehrt. Foto: Eva Wiegand
BÜRSTADT – „Anscheinend machen die Leute in der Küche ihre Sache richtig gut“, meinte Andreas Schwarz, Pressewart des ASV 1933. Und damit lag er offensichtlich goldrichtig, denn beim traditionellen Fischessen an Karfreitag herrschte Hochkonjunktur am Groß-Loch. Dass sich trotz des durchweg regnerischen Wetters die Fischfans nicht von einem Besuch abhalten ließen, damit hatte eigentlich niemand gerechnet, „aber wir sind auf alles vorbereitet", versicherte der Pressewart. Neben vielen Stammgästen ließen sich auch wieder viele neue Gesichter blicken. Offiziell startete das Fischessen erst um 11 Uhr, allerdings schlugen die ersten Gäste bereits um 10 Uhr bei den Anglern auf. „Um 10.30 Uhr sind dann schon die ersten Fische rausgegangen“, so Schwarz. Schnell bildeten sich lange Schlangen an der Essenausgabe und um sich die Wartezeit auf Zander im Bierteig oder natur, Backfisch, Calamares oder die frisch geräucherten und gebackenen Forellen zu verkürzen, griffen die Gäste gerne auf die leckeren Fischbrötchen zurück, die den ersten Appetit beim Schlange stehen stillten. Zum ersten Mal hatten die Angler auch vegetarische Gourmet-Brötchen mit Remoulade, Tomate, Ei und Käse im Angebot, die bei den Besuchern sehr gut ankamen. Damit alles wie geschmiert lief, waren rund um den Vorsitzenden Thomas Morweiser ordentliche 25 Helfer im Einsatz. „Da sind unsere Senioren mit dabei, aber auch die Frauen und unsere neuen Mitglieder packen mit an“, berichtete Schwarz. So konnte sich der ASV 1933 in den letzten Jahren über einen deutlichen Mitgliederzuwachs freuen. Um den Einstieg schmackhaft zu machen hatten die Angelsportler auf die ansonsten fällige Aufnahmegebühr verzichtet. Große Freude bereitete den Anglern daneben aber auch ein neues Küchengerät. „Seit letzter Woche haben wir eine Spülmaschine“, freute sich der Pressewart – eine große Arbeitserleichterung, denn vorher musste alles von Hand gespült werden. Aber die Helfer hatten dennoch genug zu tun, die Schlange an der Essenausgabe setzte sich danach mit großem Andrang am riesigen Kuchenbuffet fort, denn die Gäste verweilten sehr gerne bis in die Kaffeezeit im Vereinsheim und im großen Zelt. Eva Wiegand