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  • Mo., 21. November 2016, 11:02 Uhr
    Kegeln: Enttäuschte SG'ler nach Auswärtsniederlage in Mainz/Essenheim

    Trotz neuem Bahnrekord keine Punkte

    LAMPERTHEIM – Das hatten sich die Bundesligakegler der SG Lampertheim beim Auswärtsspiel in Mainz-Essenheim ganz anders vorgestellt. Ist man doch nach Rheinhessen mit dem klaren Ziel gereist, zwei weitere Punkte auf der Habenseite zu verbuchen.  Die Begegnung entwickelte sich zum Krimi. Bereits zum Auftakt, der über vier Bahnen ausgetragenen Partie, lief es für die Lampertheimer nicht optimal. Peter Suppes fand an diesem Tag auf den Bahnen der Gastgeber kein Rezept und erspielte für ihn indiskutable 857 Punkte. Er büßte gegen seinen direkten Gegenspieler und des Tagesbesten der Gastgeber, Reinhard Brunn (975) satte 118 Zähler ein. Dass die Begegnung nicht schon zu diesem Zeitpunkt entschieden war, war der Verdienst von Holger Thiemig, der mit den Bahnen bestens zurecht kam. Mit drei Bahnen jenseits der 250 (253/258/264) erspielte er mit 1001 Punkten dewn neuen Bahnrekord auf der Anlage in Mainz/Essenheim. Thiemig machte 129 Zähler gegen Markus Zech (872) gut und sorgte dafür, dass das Mittelpaar mit elf Punkten Vorsprung auf die Bahn ging.

    Thomas Geyer spielte solide und gleichmäßig und kam am Ende auf 896 Zähler. Dennoch musste er seinen Gegenspieler Jürgen Hinderlich (932) mit 36 Punkten ziehen lassen. Der leicht angeschlagene Patrik Strech erzielte trotz einer mäßigen Bahn (208) ordentliche 884 Punkte, büßte allerdings gegen Ludwig Dörle (916) ebenfalls 32 Punkte ein, so dass die Ergebnistafel einen Rückstand von 57 Zählern aufzeigte. 

    Niklas Schulz und Kevin Günderoth gingen nun für die Lampertheimer auf die Bahnen, um die Begegnung noch zu drehen. Vor allem Niklas Schulz sorgte mit den ersten 150 Wurf (251/242/265) dafür, dass die Spargelstädter stark aufkamen und wurde von Günderoth kräftig unterstützt. So lagen die SG'ler 50 Wurf vor Schluss sogar mit 53 Punkten in Front. Auf der letzten Bahn drehten die Gastgeber jedoch die Partie wieder zu ihren Gunsten und erhielten von beiden Lampertheimern (208 und 203) kräftig Unterstützung. Für Kevin Günderoth standen am Ende akzeptable 883 und für Niklas Schulz sehr gute 966 zu Buche, doch insgesamt ging die Partie mit 27 Zählern verloren. Allerdings sind diese Zähler nicht alleine bei den Schlussspielern zu suchen, denn die gesamte Mannschaftsleistung war mit vier Ergebnissen unter der 900er Marke einfach zu wenig ausgeglichen. Diese ausgeglichene Mannschaftsleistung zeigte das Team aus Mainz/Essenheim und ging verdient als Sieger von den Bahnen.

    Gewinner des Wochenendes ist das Team aus Haibach, dass in der Spitzenpartie gegen Hainhausen knapp gewann und weiterhin verlustpunktfrei von der Spitze grüßt sowie das Team aus Mehlingen, dass aufgrund der Niederlage der SG nun punktgleich das Verfolgertrio mit Hainhausen bildet. Am kommenden Samstag stellt sich in der Biedensandhalle die Bundesligareserve aus Mörfelden vor, die mit ihrem Sieg gegen Darmstadt die Abstiegsplätze verlassen haben. zg

     

     
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