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  • Mo., 28. Januar 2019, 15:47 Uhr
    Lampertheimer Kegler nutzen im Abstiegsduell gegen Haibach trotz Kampfgeist wenige Chancen nicht

    Trotz Niederlage Relegationsplatz nicht aus Augen verlieren 

    LAMPERTHEIM – Dass es bei der Partie zwischen den beiden punktgleichen Mannschaften, die um den Relegationsplatz kämpfen eng hergehen würde, war am vergangenen Samstag den 150 Besuchern in der Biedensandhalle von Beginn an bewusst. Tatsächlich kämpften die Teams der SG Lampertheim und des TV Haibach bis zur letzten Kugel um den Sieg, der wichtig für das Erreichen des Relegationsplatzes ist.

    Für die Lampertheimer Kegler eröffneten wie in der Vorwoche Holger Thiemig, Steffen Back und Bernd Günderoth die Partie. Die Hausherren eröffneten nicht ganz mit der Power der Vorwoche und mussten bei den ersten 50 Wurf aufgrund der starken 269 Holz von Gästekegler Thomas Haas bereits 40 Zähler abgeben. Holger Thiemig (272) und Steffen Back (249) hielten im zweiten Durchgang mit dem weiter stark auftrumpfenden Thomas Haas (273/542) mit und sorgten dafür, dass sich der Rückstand nicht wesentlich vergrößerte. Im dritten Durchgang konnte Steffen Back (237) zwar eine Schwäche seines Gegenspielers ausnutzten und machte seinerseits 40 Holz gut. Doch Thomas Haas (267) ließ an diesem Tag einfach nicht nach und nahm so dem wahrlich ebenfalls gut aufgelegten Holger Thiemig (244) insgesamt 23 Zähler ab.  Bernd Günderoth, der leider nicht auf dem Niveau der Vorwoche kegelte, musste seinerseits zehn Zähler abgeben, so dass die Spargelstädter nicht wirklich Boden gut machen konnten. Bernd Günderoth schloss sein Spiel mit insgesamt 924 Holz etwas unter seinen Möglichkeiten ab und musste seinem Gegenspieler Markus Brunner (954) insgesamt 30 Zähler abgeben.

    Steffen Back spielte mit 939 Holz eine solide Partie und machte seinerseits 27 Zähler gegen Marius Peter (912) gut. Holger Thiemig, der mit seinen 981 Holz bester Lampertheimer war, konnte aber nicht verhindern, gegen den Tagesbesten Thomas Haas (1060) insgesamt 79 Holz abzugeben. Mit insgesamt 82 Zählern war der Rückstand trotz des Haibacher Topresultates noch überschaubar und nicht allzu hoch.

    Ralf Schmitt, Kevin Günderoth und Thomas Geyer schickten sich an die Partie noch zu drehen. Die Lampertheimer (249/257/221) legten bei den ersten 50 Wurf ordentlich los, doch die Gäste hielten mit, und so waren es gerade einmal 2 Zähler die aufgeholt werden konnten. Kevin Günderoth spielte mit 247 Holz weiter stark auf, doch Schmitt (215) und Peter Suppes (221) der für Geyer eingewechselt wurde, spielten in dieser Phase zu brav um weitere entscheidende Zähler aufzuholen. Im dritten Durchgang waren es Schmitt (253) und Suppes (233) die einige Zähler aufholen konnten. Mit 61 Holz Rückstand ging es auf die letzte Bahn. Und hier zeigten die Gäste zum ersten Mal Nerven.

    Über ein gutes Vollespiel machten die Hausherren mächtig Druck und waren zehn Wurf vor Ende mit den Gästen fast gleichauf. Mit den letzten zehn Wurf war das Glück nicht auf Seiten der Lampertheimer, die Gäste spielten zur richtigen Zeit zwei Neuner, denen die Hausherren nichts mehr entgegen setzen konnten. Geyer/Suppes kamen am Ende auf 912 Holz und gaben gegen Gabriel Peter (937) insgesamt 25 Holz ab. Ralf Schmitt (964) und Kevin Günderoth (972) spielten stark auf und nahmen ihren Gegenspielern insgesamt 92 Zähler ab. Am Ende fehlten ganze elf Holz zum Sieg für die Hausherren. Mit der 5696:5707 Niederlage haben nun die Gäste aus Haibach zwei Punkte Vorsprung und die bessere Ausgangslage im Kampf um den Relegationsplatz.

    „Wir haben heute die wenigen Möglichkeiten, die uns die Haibacher gaben, nicht nutzen können. In den entscheidenden Momenten fehlte uns die Kaltschnäuzigkeit“, so die sportlichen Leiter, ohne den Akteuren einen Vorwurf machen zu wollen. Denn mangelnden Kampfgeist konnte man den Lampertheimer Keglern nicht vorhalten. In den kommenden zwei Begegnungen müssen die Spargelstädter in Monsheim und bei Franken Neudorf möglichst alle Punkte mit nach Lampertheim nehmen und auf einen Ausrutscher der Haibacher hoffen um den Relegationsrang nicht aus den Augen zu verlieren. zg

     
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