So., 22. Juli 2018, 20:00 Uhr
Seniorenbeirat Bürstadt im Austausch mit Geschäftsführer Sebastian Parker
Über Aufgaben und Ziele der AWO Bergstraße informiert
BÜRSTADT – Der Seniorenbeirat Bürstadt hatte in seiner letzten Sitzung Sebastian Parker, Geschäftsführer der AWO Bergstraße Soziale Dienste gGmbH mit Sitz in Bürstadt, zu Gast. Sebastian Parker informierte über die Organisation und Geschichte des Wohlfahrtverbandes und stellte die Aufgaben und Ziele vor.
Der AWO Kreisverband Bergstraße besteht aus zwölf Ortsvereinen und beschäftigt über 130 Mitarbeitende, die in sechs Fachabteilungen tätig sind. Die sechs Fachabteilungen sind die Ambulante Pflege, Hilfe für Menschen mit Behinderungen, Suchtberatung, Schuldnerberatung, Kinder- und Jugendhilfe und seit 2015 der Betrieb der Kita Stubenwald in Bensheim.
Die ambulanten Pflege- und Unterstützungsdienste bieten professionelle Hilfen an, um den Alltag zu erleichtern oder kurzfristige Überlastungssituationen zu bewältigen. Dazu gehören die Leistungen der Grund- als auch der Behandlungspflege. Haushaltsnahe Dienstleistungen werden ebenso angeboten wie die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Es gibt eine Tagesgruppe für Menschen mit Demenz; auch kann man über die AWO Essen auf Rädern bestellen.
Menschen mit Suchtproblemen – beispielsweise in den Bereichen Drogen, Glücksspiel oder Essstörungen – können sich an PRISMA wenden. Das ist die AWO Jugend- und Suchtberatungsstelle für den Kreis Bergstraße. Problemlösungen werden erarbeitet, suchtpräventive Projekte werden geplant und deren Durchführung unterstützt.
Die Schuldnerberatung unterstützt bei aktuellen Krisen, führt eine Haushalts- und Budgetplanung durch, verhandelt mit Gläubigern und vieles mehr. Präventionsangebote richten sich an Schulklassen ab Klasse 7. Die Jugendlichen sollen lernen, wirtschaftlich mit ihrem Geld umzugehen. Für Kinder und Jugendliche gibt es unter anderem Freizeitangebote, die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung sowie ambulante Hilfen zur Erziehung.
Die AWO will auch in Zukunft ein zuverlässiger und professioneller Dienstleister und Arbeitgeber sein. Sie finanziert sich durch die Öffentliche Hand, Kostenträger, Eigenbeträge und Spenden.
Ortrud Goertz, Vorsitzende des Seniorenbeirats, bedankte sich bei Sebastian Parker für die umfassenden Informationen, die in eine angeregte Diskussion und einen Dialog zwischen ihm und den Beiratsmitgliedern mündete. zg