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  • So., 17. September 2017, 22:45 Uhr
    Weiß-blaue Gemütlichkeit beim Oktoberfest der Katholischen Kirchenmusik

    Und das Bier sprudelt wieder

    Am Samstagabend fiel der Startschuss mit dem Fassbieranstich. Zum 30. Oktoberfest der Katholischen Kirchenmusik, brachte Hausherr und Inhaber des Autohauses Jakob und Morweiser Ludwig Jakob, das Bier zum Fließen. Foto: Eva Wiegand

    BÜRSTADT – Kurz nach 18 Uhr sprudelte der Gerstensaft auch auf dem Bürstädter Oktoberfest der KKM - sechs Stunden später, als auf der Münchner Wiesn´, dem bayrischen Original. Diesmal war es Ludwig Jakob, der den ordentlichen Schlag zum gelungenen Fassbieranstich ausführte, schließlich feierten die Kirchenmusiker das beliebte Fest bereits zum 30. Mal. Dementsprechend ebenfalls zum 30. Mal hatte das Autohaus Jakob und Morweiser seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Und sogleich ließen auch die Oktoberfest-Musiker, zum letzten Mal unter Leitung von Werner Held, der für sich selbst befand, 30 Jahre seien genug, die Stadl Polka erklingen. Glücklicherweise hatte das Schlechtwetter für das Wochenende eine Pause eingelegt: Am frühen Samstagabend ließ sich sogar hin und wieder die Sonne sichten und die herbstlichen Temperaturen sorgten für beste, gemütliche Oktoberfestatmosphäre.
    Bestens versorgt waren die Gäste: Rund 100 Helfer packten mit an und servierten Zünftiges. Foto: Eva Wiegand

    „Ihr habt heute schon die richtige Wahl getroffen: Ihr seid beim Oktoberfest mit leckerem Bier und Schweinshaxe vom Grill“, begrüßte der Vorsitzende der Katholischen Kirchenmusik Guido Pabst wieder viele Besucher, darunter auch Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Meister, Landtagsabgeordneter Alexander Bauer und Bürgermeisterin Barbara Schader. Für noch mehr Platz sorgte in diesem Jahr das vergrößerte Zelt, in dem, inklusive der ebenfalls mit Biergarnituren ausgestatteten Werkstatt, rund 800 Leute Platz finden konnten. Bei Weißwurst und Brezen wurde zünftig gefeiert, auch das Bier floss reichlich. Am späteren Abend waren dann zusätzlich Cocktails an der Bar zu haben. Außerdem verteilten die Kirchenmusiker wieder Freilose mit Gewinnen im Wert von insgesamt 500 Euro. Am Sonntagmorgen schaute in alter Tradition zum Frühschoppen der Spielmannszug der Feuerwehr vorbei und sorgte für beste musikalische Unterhaltung, bis wieder die Oktoberfestmusiker zur Mittagszeit das Regiment auf der Bühne übernahmen. Über zwei erfolgreiche Tage freute sich schließlich der Vorsitzende, der am Sonntag noch einmal für glückliche Gesichter sorgte: Um 17 Uhr startete die Auslosung der Gewinner der Freilose-Tombola. "Unser Fest ist in diesem Jahr wieder super gelaufen. Das wichtigste ist nicht der maximale Gewinn, sondern dass hier Jung und Alt Hand in Hand arbeiten“, lobte der stolze Vorsitzende seine Mannschaft. „Wenn dann noch etwas hängen bleibt, ist es super.“ Mit dem Erlös des Festes fördert der Verein die Jugendarbeit. Eva Wiegand

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