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  • Di., 09. August 2016, 09:33 Uhr
    CDU-Sommertour zum Bahnhof mit Blick aufs Umfeld

    „Unterführung in desolatem Zustand“



    An Bahnsteig 1 mit Blick auf die Baustelle begann die CDU-Sommertour zum Thema Bahnhof. Foto: Hannelore Nowacki

    BIBLIS – Die Bahn baut gerade ihre Bahnsteige im Bibliser Bahnhof um, damit hier zukünftig die S-Bahn barrierefrei verkehren kann. Großer Bahnhof war am 8. Juli angesagt – Landrat Christian Engelhardt, Bürgermeister Felix Kusicka und Lokalpolitiker sowie hochrangige Vertreter der Deutschen Bahn und aus dem hessischen Wirtschaftsministerium waren zur Feier des Baubeginns gekommen und führten den symbolischen Spatenstich auf Bahnsteig 1 aus. Genau einen Monat später bei der CDU-Sommertour zum Bahnhof sind Ergebnisse sichtbar, Bauarbeiter lassen die Bagger bis in den frühen Abend hinein rollen. Bürgermeister Felix Kusicka, Gemeindevertretervorsitzende Rita Schramm, Erster Beigeordneter Herbert Ritzert, Beigeordnete Bärbel Daunke und weitere Tour-Teilnehmer sind mit dem Fahrrad gekommen. An der Haltestelle für den Schienenersatzverkehr am Parkplatz auf der anderen Seite endete die CDU-Sommertour. Ein erleichtertes Lächeln zauberte die Gruppe dem Bahnbegleiter aus dem ankommenden Bus ins Gesicht, als sie ihm versicherten, nicht mitfahren zu wollen. So viele Fahrräder hätten nicht in den Bus hineingepasst. Auf dem Weg zur Haltestelle und zum P+R-Gelände war die Unterführung zu überwinden, die zu den Bahnsteigen führt und Gegenstand der Diskussion vor Ort war. „Die Unterführung ist in einem desolaten Zustand“, machte  Johanna Iovine, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Biblis-Nordheim-Wattenheim, vor der Begehung deutlich, so ist sie kein Aushängeschild für die ankommenden Besucher. Das soll sich ändern. CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Platz will sich dafür stark machen, dass eine nachhaltige Verbesserung erreicht wird. Der Traum aller Kommunalpolitiker  soll Wirklichkeit werden: Nach der Sanierung soll die angenehme Aufenthaltsqualität erhalten bleiben. Eine Idee, dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen – ein spezieller Wandanstrich, der zurückpinkelt. Auf jeden Fall sollen die Wände leicht zu reinigen sein, auch in Bezug auf Graffiti. Mit der Erweiterung des Parkraums soll den Pendlern und Anwohnern das Leben erleichtert werden, auch darum werde sich zunächst die Fraktion befassen, kündigte Fraktionsvorsitzender Platz an. Die geplanten Anträge werden dann in den Fachausschüssen der Gemeindevertretung beraten. Erweiterungsgelände im Gemeindebesitz stehe zur Verfügung, war man sich einig. Am Abend stelle sich die Parkplatzsituation recht entspannt dar, anders am Tage, wenn alles vollgeparkt sei. Die Planer müssen sich Gedanken machen, meinte Platz, auch die Möglichkeit von Zuschüssen sei zu prüfen. Mit der Bahn werde auf jeden Fall gesprochen, was wegen der verschiedenen Zuständigkeiten allerdings nicht immer einfach sei. Eindeutig geregelt sei jedoch die Zuständigkeit für die Unterführung: Wie in vielen anderen Städten und Gemeinden sei diese auch in Biblis Eigentum der Kommune, weshalb Biblis auch für die Sanierung und Unterhalt aufkommen müsse, machten die CDU-Lokalpolitiker deutlich. Kostenmäßig sei die Bahn seit dem Bau der Unterführung aus dem Schneider, weil diese nicht nur die Bahnsteige, sondern zwei Stadtteile verbinde. Hannelore Nowacki

     

     
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