Mi., 20. Mai 2020, 08:54 Uhr
Stadtverwaltung Lampertheim informiert und appelliert
Vatertag 2020 – Was dieses Jahr zu beachten ist
LAMPERTHEIM – Am morgigen Donnerstag wird traditionell wieder ein Großteil der männlichen Bevölkerung auf den Beinen sein. Dennoch dürfte jedem klar sein, dass der Vatertag in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen stattfindet. „Wir möchten niemanden vom Feiern abhalten und wünschen allen Vätern an diesem Tag viel Vergnügen, auch wenn dieses mit entsprechenden Einschränkungen zu genießen ist“, betont Bürgermeister Gottfried Störmer. „Ich empfehle jedem, die bestehenden Regeln bereits jetzt in den Tagesablauf einzuplanen.“ Dazu gehöre auch, dass man damit rechnen müsse, bei verschiedenen Gastronomen keinen Platz mehr zu bekommen. „Massenaufläufe, wie sie in den vergangenen Jahren teilweise stattgefunden haben, sollte man meiden“, so Störmer.
Die Stadtverwaltung informiert darüber, was an Vatertag erlaubt ist und wo es klare Grenzen gibt:
- Feiern mit Familienmitgliedern, die im gleichen Hausstand leben, sind erlaubt.
- Unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes kann im Freien und drinnen mit Personen aus einem weiteren Haushalt gefeiert werden.
- Feiern im Biergarten oder ähnlichen Gastronomiebetrieben ist mit Personen des eigenen und/oder eines fremden Hausstandes erlaubt. Hier ist auf die individuellen Regeln der Gastronomen zu achten, da diese das Hausrecht haben.
- Die Gastronomie ist geöffnet. Auch hier ist auf die individuellen Regeln der Gastronomen zu achten, da diese das Hausrecht haben.
- Der klassische Gruppenausflug mit dem Bollerwagen ist nicht erlaubt, außer die Mitglieder des eigenen Hausstandes ziehen ihn. Dabei dürfen allerdings nicht mehr als zwei Haushalte zusammenkommen.
Die Stadtverwaltung steht laut Störmer mit den zuständigen Behörden in Kontakt und tauscht sich im Vorfeld mit Gastronomen und der örtlichen Polizei aus. „Ich kann nur an jeden appellieren, auch an diesem Tag nicht leichtsinnig zu werden. Auch wenn in den letzten Wochen vieles gelockert wurde, sollten wir unser jetziges Polster nicht verspielen“, so das Stadtoberhaupt. zg