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  • Mo., 21. Juli 2025, 15:21 Uhr
    MUNDART: „Wie meea de Summa frija erlebt henn – un wie’s heit is“ / Rückblick in die Sommer der Kindheit

    Verbindung von Erinnerung und Gegenwart

    Ein Abend voller Dialekt, Gefühl und Zusammenhalt – Heimat zum Spüren.
    Foto: oh

    LAMPERTHEIM – Das Julitreffen der Lômbadda Babbler war emotional, lebendig und humorvoll. Kalle Horstfeld führte charmant durch den Abend. Die Beiträge berührten Herz und Lachmuskeln: Lothar Lausecker gab ein poetischen Liebeserklärung an den Biedensand als zweiten Abenteuerspielplatz ab. Franz Korb entführte in die sprachlichen Untiefen des Dialekts. Herta Kleinert und Fritz Medert erzählten vom Sommer auf dem Feld – „Agga statt Malle“, harte Arbeit, aber auch Gemeinschaft und Belohnung: Limo aus der Glasflasche.

    Armin Herweck schilderte rührend die Pflege des „Geroanieschdeggels“ durch seine Großmutter. Erika Krämer-Tomczak ließ mit ihrer Erinnerung an Hitzefrei und Waldpicknick Kindheit lebendig werden. Helmut Hummel beschrieb, wie Urlaub früher auch Arbeit bedeutete.

    Irene Drayß und Annelie Neher sorgten mit ihrer Frosch-Anekdote aus dem Schwimmbad für Heiterkeit. Käthe Lahr-Bachert schwärmte vom Loambadde und dem Gefühl des Sommers am Rhein. Peter Schneider erweckte Bilder von Kindheit in Sandalen, mit Bluna und Solei. Margit Kühn blickte auf Stammtische und „Wellja-Holz“ im Männerhaus zurück.

    Hans Kling sagte trocken: „Was e Hitz!“ – früher war’s auch heiß, aber keiner jammerte. Und nachts wurde eben nackt gebadet. Matthias Karb rundete den Abend musikalisch am Klavier ab. zg

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