
LAMPERTHEIM – Mit dem Start des neuen Schuljahres beginnt für viele Kinder ein aufregender neuer Lebensabschnitt. Um den jüngsten Verkehrsteilnehmern den Schulweg so sicher wie möglich zu gestalten, startet in Lampertheim erneut das Projekt „Sicherer Schulweg“. Dieses Gemeinschaftsprojekt wurde von der KOMPASS-Stelle der Ordnungsbehörde entwickelt und wird in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Lampertheim sowie den Schulleitungen der Lampertheimer Grundschulen durchgeführt.
Umfassende Vorbereitung für Erstklässler
Zum Auftakt des Projekts erhielten die neuen Erstklässler bereits Besuch von Kinderkommissar LEON, der ihnen eine spezielle Broschüre mit dem Titel „Sicherer Schulweg“ überreichte. Diese Broschüre, die für das Üben zu Hause mit den Eltern gedacht ist, enthält Lerninhalte zur Verkehrssicherheit. Ein beigefügter Stadtplanauszug zeigt die Wege rund um die Schule auf und gibt den Familien wertvolle Sicherheitsempfehlungen.
Praktisches Training direkt vor Ort
Das Projekt beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Theorie. Das KOMPASS-Team, bestehend aus Katja Sen (Ordnungsbehörde) und Christina Wegerle (Schutzfrau vor Ort), besucht jede erste Klasse an allen fünf Grundschulen in Lampertheim, um ein intensives Verkehrstraining durchzuführen.
Das Training ist in zwei Teile gegliedert
Theoretische Unterweisung: Im Klassenzimmer lernen die Kinder die wichtigsten Verkehrsregeln. Dazu gehören das sichere Überqueren von Straßen, das Verhalten an Fußgängerampeln und -überwegen, das "Sichtlinien-Training" bei geparkten Autos sowie die Bedeutung des Anschnallens im Auto. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der besseren Sichtbarkeit der Kinder in der dunklen Jahreszeit.
Praktisches Training
Die erlernten Fähigkeiten werden auf einer festgelegten Laufstrecke mit realen Gefahrenpunkten intensiv geübt. Hierbei steht das „Links-Rechts-Links“-Schauen im Vordergrund, ebenso wie das sichere Queren der Straße zwischen geparkten Fahrzeugen. Gerade hier besteht erfahrungsgemäß der größte Übungsbedarf. Das Verkehrstraining an der Pestalozzischule wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Aktuell läuft es an der Goetheschule und wird nach und nach an den weiteren Grundschulen fortgesetzt. Das Projekt „Sicherer Schulweg“ leistet einen wichtigen Beitrag, um die jüngsten Verkehrsteilnehmer bestmöglich auf ihren Weg vorzubereiten. zg
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