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  • Mo., 02. Mai 2016, 11:12 Uhr
    Jubiläums-Workshop beim 1. Judo-Club Bürstadt

    Verschiedene Kampfsportstile wurden unterrichtet

    Senior Master Hans Karrer Mitglied der technischen Kommission des deutschen Arnis Verbandes leitete die zweite Trainingseinheit des Jubiläumsworkshops. Foto: oh


    BÜRSTADT - Mit rund 50 befreundeten Kampfsportlern von Ulm bis Marburg beging der 1. Judo-Club Bürstadt Ende April seinen 20. Kampfsport Workshop. Der Tradition folgend wurden auch bei dieser Veranstaltung verschiedene Kampfsportstile unterrichtet, die ihrerseits ein breites Spektrum an Kampfsportlern in die EKS-Halle nach Bürstadt lockten. Um dem Jubiläum einen besonderen Anstrich zu verpassen lud Initiator Klaus Schmidt, Übungsleiter der Modern Arnis Gruppe des Vereins, seine eigenen Trainer als Referenten ein. Eröffnet wurde der Lehrgang durch den vielfach hoch graduierten Trainer Gerhard Schmitt der aufgrund seines umfangreichen Erfahrungsschatzes unter anderem sowohl bei der Deutschen Jiu-jitsu Union Landesgruppe Sachsen als auch beim Deutschen Dan Kollegium als Landeslehr- und Prüfungswart für Ju-jutsu und Jiu-jitsu fungiert. Die zweite Einheit wurde von Senior Master Hans Karrer unterrichtet, der der Technischen Kommission des Deutschen Arnis Verband angehört und in Ulm eine eigene Kampfsportschule für Modern Arnis, ATK, Shaolin Kung Fu, Shotokan Karate und Wing Chun betreibt. Dritter Referent im Bunde war der nicht minder erfolgreiche, jedoch auf die Stilrichtung Ju-jutsu spezialisierte Trainer Giuseppe D`Amico, der für die Landesgruppe Baden-Württemberg beim Deutschen Ju-jutsu Verband als Landestrainer agiert. Die abschließende Trainingseinheit wurde wie bei jedem Workshop durch den Organisator Klaus Schmidt abgehalten. Thematisch gliederte sich das Training der Gastreferenten in eine Einheit Festlegetechniken, eine Einheit in der Analogien zwischen Verteidigungstechniken mit einem Kurzstock und der waffenlosen Selbstverteidigung heraus gearbeitet wurden, sowie eine Einheit mit vielfältigen Verteidigungsstrategien gegen einen von der Seite ausgeführten Würgeangriff. Ausgehend von verschiedenen Entwaffnungstechniken eines mit einem Kurzstock angreifenden Gegners, ließ der Gastgeber den Workshop abrundend, einige der zuvor von seinen Trainern gezeigten Techniken in seine Verteidigungskombinationen einfließen. Inspiriert von der unterrichteten Technikvielfalt und der dargebotenen Präzession der vorgestellten Techniken zeigten sich die Teilnehmer am Ende des Lehrgangs wieder einmal begeistert von der Veranstaltung. Das Lehrgangskonzept hat damit erneut bewiesen in gleichem Maße für Kampfsportler aus dem Karate, Tae kwon do, Ju-jutsu/Jiu-jitsu, Hapkido, Wen Chun, Kung Fu, Modern Arnis und anderen philippinischen Kampfkünsten interessant zu sein. Ein herzliches Dankeschön ging vom Veranstalter an seine Trainer, für den es nach eigenen Worten ein besonderes Ereignis war das Jubiläum des 20. Kampfsport Workshops gemeinsam mit ihnen begehen zu dürfen. zg

     

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