Do., 15. Februar 2018, 10:26 Uhr
AfD Bürstadt kritisiert mangelnden Informationfluss
„Verschweigen hat System“
BÜRSTADT - „Die Bürger werden sich noch an die Silvesternacht 2016 in Köln und andernorts erinnern. Friedlich soll sie gewesen sein, ohne besondere Vorkommnisse, zumindest laut Polizeiangeben“, lautet es in einer Pressemitteilung der AfD Bürstadt, die weiter kritisiert: „Erst Tage später wurden hunderte sexuelle Übergriffe, meist begangen von Nordafrikanern, Körperverletzungen, Raub- und die Diebstahlsdelikte bekannt. Erst als der Druck den Bürger über soziale Medien ausgeübt haben, so groß wurde, dass sich die Vorfälle nicht mehr verheimlichen ließen, haben die zuständigen Polizeistellen, über diese Verbrechen berichtet. Dabei ist die Polizei hier selbst nur Opfer der Vorgaben übergeordneter Stellen. Laut Aussagen von Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft werden etwa die Ethnien von Tatverdächtigen von den Polizeistellen nur zurückhaltend genannt, um nicht irgendwelche rechten Ressentiments zu bedienen. Die Messerattacke von Bürstadt am vergangenen Silvesterabend wurde ebenso über soziale Medien, der Facebook-Seite der AfD Bürstadt, bekannt. Wie zu lesen war, hatte die Polizei besondere Vorkommnisse am Silvesterabend selbst auf explizite Nachfrage der Presse gegenüber verneint. Nicht nachvollziehbar ist der Versuch, das Vorkommnis als Rangelei rivalisierender Jugendgruppen darzustellen. Die eine sogenannte „Gruppe“ bestand aus zwei siebzehnjährigen Jungen aus Bürstadt. Auf der anderen Seite handelte es sich um eine größere Zahl von Asylbewerbern.“ zg