Verwaltung bittet um Rücksicht für wandernde Amphibien
LAMPERTHEIM – Die Zeit zwischen Mitte und Ende Februar bis Anfang März nutzen Erdkröten, Frösche und Molche üblicherweise, um von ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern zu wandern. Am liebsten wandern die Kröten und Frösche dann bei einsetzender Dämmerung und feuchtem bis regnerischem Wetter mit Bodentemperaturen über 5°C.
Dabei müssen sie oft genug auch gefährliche Straßen und Wege überwinden. Bedauerlicherweise kommt es hierbei immer wieder zu Begegnungen mit PKW, welche für die Amphibien meist tödlich enden. Die Stadtverwaltung Lampertheim bittet Autofahrer in folgenden Gebieten aufmerksamer zu fahren und auf die Geschwindigkeit zu achten:
In Hüttenfeld westlich der Landestraße 3111 aus südlicher bis südwestlicher Richtung (Wald) über das Seefeld in Richtung Kleingärten aber auch zum sogenannten „Mykonossee“ östlich der Landesstraße.
In Lampertheim in der Heide zwischen Sportzentrum Ost und dem Anglersee im Bereich der Kreisstraße 3 sowie zwischen Wald und der Grube Feuerstein des NABU im Bereich der Mannheimer Straße.
Die Alttiere wandern in der Regel ab Anfang April in umgekehrter Richtung wieder in ihre Sommer- bzw. Winterquartiere, die Jungtiere ab Anfang Juni. Das Ende der Amphibienwanderung pendelt sich in der Zeit zwischen Ende Juli / Anfang August bis spätestens Ende August ein. zg
Bald wandern die Kröten wieder – um diese sicher über die Straßen zu bringen, werden Helfer gesucht. Foto: NABU