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Di., 09. Dezember 2014, 10:20 Uhr
Weihnachtsfeier der Jugendabteilung beim Reit- und Fahrverein Biblis
Viel Applaus für Vorführungen – am Schluss kam der Nikolaus mit Kutsche
Vereinsvorsitzender Martin Peters arbeitete mit dem Nikolaus Hand in Hand. Die jungen Vereinsmitglieder wussten sogar ein paar Gedichte. Foto: Hannelore Nowacki
BIBLIS – Der Höhepunkt kam am Schluss der Weihnachtsfeier. War der Nikolaus schon zu hören? Tatsächlich drehte der Kutscher mit der zweispännigen Kutsche vor dem weit geöffneten Hallentor ein paar Runden mit seinen beiden Passagieren. In der Reithalle des Reit- und Fahrvereins Biblis in der Pfaffenaue wurden sie am Sonntag um die Mittagszeit schon mit Spannung erwartet. Peters hatte zuvor allen Vereinsmitgliedern, die durch ihren vielfältigen Einsatz für den Verein viel geleistet hatten, besonders gedankt. In der mehr als dreistündigen Weihnachtsfeier der Jugendabteilung am Samstag waren mehrere Vorführungen zu sehen, die von den Zuschauern mit viel Beifall belohnt wurden. Britta Heger, Sportwartin und Sprecherin, führte unterhaltsam durch die Feier. Zu Beginn gab es Ponyreiten für Jedermann mit vier Pferden. Während die Zuschauer gemütlich unter ein paar Heizpilzen sitzend Bratwurst, Kuchen und Glühwein genossen, zeigten die dreijährige Nee und die fünfjähre Luisa mit Bobby und Cobi ihr Können bei der Führzügelvorführung. Beim Pas de deux sahen die Zuschauer in schöner Choreografie, wie die 15-jährige Sophia mit Leslie und die 12-jährige Dorothea mit Corrado ihre Pferde auch im Seitgang und rückwärts bewegen konnten – möglich durch Schenkeldruck der Reiterinnen und das Vertrauen der Pferde. Vertrauen des Pferdes spielt auch die Hauptrolle bei Übungen wie mit dem großen Ball, der über den Pferderücken geworfen wird. Max, das neue, erst fünf Jahre alte Vereinspferd, wurde vorgestellt und war sportlicher Partner bei den Voltigiervorführungen der Galopp- und Schrittgruppe. Als James Bond mit der großen 007 auf dem Fell machte er eine gute Figur. Allerdings muss sich das junge Pferd noch an ungewohnte laute Umgebungen und Applaus gewöhnen, wie Sprecherin Heger den Zuschauern mitteilte. In der Jugendabteilung ist das Höchstalter 17 Jahre. Hannelore Nowacki
Sportliches Können zeigten die Voltigiergruppen bei der Weihnachtsfeier der Jugendabteilung. Am Schluss bekam Max die verdienten Streicheleinheiten. Foto: Hannelore Nowacki