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Fr., 09. Januar 2015, 11:49 Uhr
AWO-Ortsverein hatte zum Neujahrsempfang eingeladen
Viel ehrenamtliche Arbeit und Spaß beim Feiern
Die flotten Melodien luden zum Tanzen ein. Überall im großen Saal der Zehntscheune fand sich für die Tanzpaare ein Plätzchen. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Draußen zeigte sich der Jahresbeginn trübe und nass, aber allerbeste Stimmung beim Neujahrsempfang des AWO-Ortsvereins im großen Saal der Zehntscheune am Donnerstagnachmittag mit über 120 Mitgliedern und Freunden. Riesige, tellergroße Neujahrsbrezeln reichte das AWO-Team zum Kaffee. Das große Büffet zur Stärkung am frühen Abend war bereits am Morgen von fleißigen AWO-Helfern vorbereitet worden. Heitere Melodien, auch für ein Tänzchen zwischen Kaffee und Ansprachen geeignet, spendierte das „Blaulicht-Trio“. Dessen Frontmann Horst Karcher ist zugleich Vorsitzender der AWO Sandhofen. Eine Zufallsbekanntschaft auf Reisen war vor Jahren der AWO-Ortsverein aus Hamm, aus der sich eine beständige Freundschaft entwickelt hat. Walburga Jung, Erste Vorsitzende der AWO Lampertheim, begrüßte die Besucher aus Hamm sehr herzlich, ebenso den AWO-Kreisvorsitzenden Ludwig Kern, den Ersten Stadtrat Jens Klingler und Stadtrat Hans Schlatter. Der Bürgermeister und die Stadtverordnetenvorsteherin waren eingeladen, konnten aber nicht kommen, wie die AWO-Vorsitzende bedauernd feststellte. Ein besonderes Grußwort richtete Jung an das älteste AWO-Mitglied – Martha Adam hat erst kürzlich ihren 95. Geburtstag gefeiert und der AWO einen Geldbetrag gespendet, den die Vorsitzende anlässlich ihres Gratulationsbesuchs entgegengenommen hatte. Die AWO-Vorsitzende dankte allen engagierten Helferinnen und Helfern, die im vergangenen Jahr bei vielen Einsätzen gefordert waren. Junge Asylanten seien mit Kleiderspenden aus der AWO-Kleiderkammer versorgt worden. Mit behinderten Kindern aus dem Kreis Bergstraße hatten die AWO-Helfer im Sommer eine Busreise zum Europapark in Rust unternommen. Die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sei auf die Unterstützung aus der Politik und Verwaltung angewiesen, betonte Jung. AWO-Kreisvorsitzender Kern appellierte in seiner Ansprache an die Politik, die AWO weiterhin zu unterstützen, damit die AWO auch zukünftig helfen könne. „Wir wissen, dass die lokalpolitisch Verantwortlichen die Arbeit der AWO schätzen, das brauchen wir auch“. Dem Lampertheimer Ortsverein bescheinigte Kern hervorragende und vorbildliche Arbeit. Mit 173 Mitgliedern gehöre der Ortsverein zu den drei mitgliederstärksten Vereinen im Kreis Bergstraße mit 13 Ortsvereinen und insgesamt 1400 Mitgliedern. Bundesweit stütze sich die AWO als einer der sechs größten Wohlfahrtsverbände auf über 400 Kreisverbände mit derzeit rund 362.000 Mitgliedern. „Ihr seid Teil dieser großen AWO“, sagte Kern. Damit das ehrenamtliche Angebot auch in Zukunft möglich ist, rief Kern zur Mitgliederwerbung auf. Erster Stadtrat Klingler dankte den AWO-Mitgliedern für ihre tatkräftige „in hervorragender Weise erbrachte“ Unterstützung, besonders bei der Einkleidung von über hundert Flüchtlingen, die mit nichts angekommen seien. Im neuen Jahr sei mit weiteren hundert Flüchtlingen zu rechnen. Das AWO-Team hatte mittlerweile alle Gäste mit Sekt versorgt, um auf das neue Jahr anzustoßen. Neben Glück und Gesundheit für alle wünschte AWO-Vorsitzende Jung den Helferinnen und Helfern „viel Schaffenskraft“. Hannelore Nowacki