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Fr., 11. November 2022, 09:30 Uhr
SANKT MARTINSUMZUG: Die drei städtischen Kinderkrippen organisierten zum ersten Mal großes Ereignis für Kinder und Erwachsene mit Singen am Altenheim
Viele Laternen leuchteten in der Dunkelheit in der alla hopp!-Anlage
Großen Spaß hatten Kinder mit ihren Laternen und die Erwachsenen beim Sankt-Martinsumzug in der alla hopp!-Anlage und beim Singen am Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Am Himmel verzauberte die Sonne noch ein paar Wölkchen in zartem Rosa,da hatte sich am Brunnen vor dem Bürgerhaus schon eine große Menschenmenge versammelt. Kinder hielten stolz ihre gebastelten Laternen, Großeltern eilten mit weiteren Laternen herbei und die Kleinen, die noch nicht laufen konnten, schauten aus ihrem Kinderwagen dem bunten Treiben staunend zu. Wie viele andere hatten sich auch zwei Mütter, eine aus Lampertheim und eine aus Bürstadt, dem Umzug mit ihren drei Kleinen im Kinderwagen angeschlossen, sie hatten davon gelesen und waren begeistert. So wurde aus der neuen Idee der drei städtischen Kinderkrippen „Entdeckernest“, Sonnenkäfer“ und „Wichtelburg“ mit dem Zulauf von Erwachsenen und Kindern jeden Alters ein großer Sankt-Martinsumzug. Früher haben die Kinderkrippen in ihrem Garten die Laternen leuchten lassen, vor zwei Jahren kam die Idee mit der alla hopp!-Anlage auf, die nun nach den Corona-Beschränkungen umgesetzt werden konnte. Die drei Leiterinnen, Sarah Albrecht vom „Entdeckernest“, Yvonne Westphal von den „Sonnenkäfern“ und Anna Börsch von der „Wichtelburg“ begrüßten die große Teilnehmerschar am Brunnen, die sich dann in der Dunkelheit des frühen Abends auf den Weg durch die alla hopp!-Anlage zum Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth machte. Dort hielt der Sankt-Martinsumzug inne, um die die Bewohner mit Liedern zu erfreuen, einmal vor dem Haupteingang, noch einmal am Neubau. „Ich geh mit meiner Laterne“ erklang aus vielen Kehlen, dann „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ und „Lieber Martin, komm und schau“. Da heutzutage die Laternen elektrisch leuchten, können sie glücklicherweise nicht mehr brennen, wie noch im Lied besungen. Zurück ging es wieder zum Bürgerhaus, wo Stärkung in Form von heißen Geflügelwürstchen mit Brötchen, Glühwein für die Großen und Kinderpunsch für die Kleinen am Verkaufsstand der Kinderkrippen wartete. Die Bons wurden zuvor in den Krippen verkauft, doch für die erwartete Laufkundschaft sei auch eine kleine Abendkasse eingerichtet worden, erklärte Sarah Albrecht im Gespräch mit dem TIP. Die Laternen seien mit den Kindern gemeinsam gebastelt worden. Hannelore Nowacki