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Mo., 30. Mai 2022, 14:14 Uhr
GEMEINSAM FEIERN: Grillnachmittag für Flüchtlinge aus der Ukraine beim KZV Bobstadt ausgerichtet
Viele Unterstützer und Spender machten einen schönen Nachmittag möglich
Einen gemütlichen Grillnachmittag mit Abwechslung für die Kinder hatten die Organisatoren mit Unterstützung von Spendern und Sponsoren auf die Beine gestellt. Foto: Hannelore Nowacki
BOBSTADT – Was können wir für die Flüchtlinge aus der Ukraine tun, die in Bürstadt, Bobstadt und Hofheim bei privaten Gastgebern untergekommen sind? Diese Frage führte beim Kleintierzuchtverein Bobstadt (KZV), der Reitergemeinschaft Assmacher/Gengnagel/Szekely sowie bei den Freien Wählern Bürstadt und der Bürgergemeinschaft Hofheim (BGH) zu Überlegungen, denen entschlossenes, engagiertes Handeln folgte. Ein Grillnachmittag war die Idee, die Menschen sollen sich willkommen fühlen und Kontakte knüpfen können, erklärte 1. KZV-Vorsitzender Jürgen Szekely im Gespräch mit dem TIP. Auch sei es darum gegangen, den Gastgebern Danke zu sagen. Ein Anstoß sei gewesen, als Bekannte eine ukrainische Familie aufgenommen hatten. Willige Geldspender und Firmen als Sponsoren für Sachspenden waren bald gefunden, die schöne Hüpfburg wurde aus privaten Mitteln zur Verfügung gestellt. Lothar Bauer, 1. BGH-Vorsitzender, berichtete, dass es gar nicht so einfach gewesen sei, mit den Gastgebern in Kontakt zu kommen, da es keine zentrale Erfassung gebe. Angemeldet waren für den Grillnachmittag am Samstag einschließlich der Gastgeber 91 Personen, darunter 30 Kinder. Während die Erwachsenen an den überdachten Tischen Platz nahmen oder sich auf demVereinsgelände umschauten, hatten die Kinder schnell die Hüpfburg entdeckt und bei rasanten Rutschpartien ihren Spaß. Beim Kinderschminken sorgte die professionelle Künstlerin aus Einhausen für zufriedene Kinder, die ihre Wunschmotive bekamen. Auf dem gegenüber liegenden Pferdehof hatten die Kinder Gelegenheit auf niedlichen Ponys zu reiten, die sanftmütig über den Sandplatz stapften. Torsten Pfeil von den Freien Wählern Bürstadt, fand es wichtig, dass die Geflüchtetenaußerhalb des Kriegsthemas mal wieder Spaß haben. Wenngleich man nicht wisse, wie es bei ihnen innendrin aussehe, ergänzte Lothar Bauer. Holger Halkenhäuser war der Meister am Grill für Steaks und Bratwürste, eine Salatbar stand bereit, Selbstbedienung war angesagt. Für die Verständigung waren zwei Dolmetscherinnen engagiert. Hühner und Hähne in den Gehegen nahmen den Trubel gelassen. Sollte Geld übrig bleiben, soll es für die Deutschsprachkurse in Hofheim verwendet werden. Hannelore Nowacki