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  • Mi., 03. Dezember 2014, 22:39 Uhr
    Bürgermeister Kusicka dankte zwei Biblisern für Einsatz im Friedhofskapellchen

    „Vieles in Biblis läuft ehrenamtlich“

    Bürgermeister Felix Kusicka würdigte das ehrenamtliche Engagement von Hermann Schestag (links) und Andreas Götz mit seiner offiziellen Danksagung, Urkunde und Präsent. Foto: Hannelore Nowacki


    BIBLIS  – Zuerst kam die gute Tat, dann erfuhr Bürgermeister Felix Kusicka von dem ehrenamtlichen Engagement zweier beherzter Bibliser, das dem kleinen Friedhofskapellchen in der Annastraße zugutekam. Hermann Schestag habe ihm davon erzählt. So berichtete es Kusicka bei der offiziellen Danksagung am Dienstag in seinem Amtszimmer, an der die Gemeindevertretungsvorsitzende Rita Schramm aus Termingründen nicht teilnehmen konnte. Jeder der beiden Männer hat auf seine Weise dazu beigetragen, dass der kleine Gedenkraum gepflegt wirkt. Die Türen zu diesem Raum sind verschlossen, doch durch das Türgitter kann jeder hineinschauen – und sieht Kerzen, ein Altarbild mit Jesus und schmückendes Beiwerk. Hermann Schestag kümmert sich schon seit sechzehn oder siebzehn Jahren um das „Kapellchen“, sieht nach dem Rechten und stellt immer wieder mal neue Kerzen auf. Wie er erzählte, habe er diese Aufgabe damals eher zufällig übernommen, als seine Vorgängerin krank wurde und ihn um Vertretung gebeten hatte. Dann wurde daraus eine ehrenamtliche Daueraufgabe. Zuletzt, vor einigen Wochen, hatte er bei einer Rundumerneuerung die Fliesen gereinigt und dem Inventar neuen Glanz gegeben. Andreas Götz, Geschäftsführer vom Maler- und Verputzerbetrieb Trend Design Götz hat bei dieser Aktion aus freien Stücken und ehrenamtlich den Raum renoviert und das Material dafür kostenlos zur Verfügung gestellt. Bürgermeister Kusicka überreichte beiden Wohltätern am kommunalen Eigentum eine Dankesurkunde, „ein gutes Bergsträßer Tröpfchen“ und ein Buchpräsent und zeigte sich einig mit Wilhelm Busch, den er zitierte: „Es ist ein lobenswerter Brauch, wer was Gutes bekommt, der bedankt sich auch“. „Vieles in Biblis läuft ehrenamtlich, das will ich als Wertschätzung der Gemeinde außen dokumentieren“, erläuterte Kusicka. Den dauerhaften und ehrenamtlichen Einsatz von Hermann Schestag nannte der Bürgermeister „nicht alltäglich und selbstverständlich“. Hannelore Nowacki

    Ein Blick durch das Fenstergitter des „Kapellchens“ in der Annastraße. Foto: Hannelore Nowacki


     

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