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  • So., 10. Juli 2016, 13:24 Uhr
    Gäste bereisen verschiedene Länder auf dem bunten Schulfest der Astrid-Lindgren-Schule

    „Vielfalt statt Einfalt“

    Die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule hatten sich einiges einfallen lassen zu den ausgesuchten Ländern. Eine Klasse entführte nach Japan, dort konnten die Besucher an einer Teezeremonie teilnehmen. Foto: Eva Wiegand


    BOBSTADT – Alle zwei Jahre feiert die Astrid-Lindgren-Schule das Sommerfest in und um die Schule - in diesem Jahr startete das Fest unter dem Motto „Villa Kunterbunt-Vielfalt statt Einfalt“. Und so hatten sich alle sechs Klassen der Schule von der ersten bis zur vierten Gedanken gemacht, in welches Land sie die Besucher entführen wollten. Frankreich, Kasachstan, Japan, Indien, Brasilien und Griechenland waren vertreten, in den verschiedenen Klassenräumen und auf dem Schulhof lockten landestypische Spiele, Bastelangebote und mehr. „Die Kinder haben mit ihren Lehrerinnen gezielt Aspekte zu den jeweiligen Ländern ausgearbeitet, um dabei die fremden Kulturen besser kennenzulernen“, erklärte die Schulleiterin Susanne Kaul. Eröffnet wurde das Spektakel, zu dem  zahlreiche Eltern, Freunde und Gönner gekommen waren, mit dem Fahnen schwenkenden Einzug der Schüler. Dann übernahm der Schulchor den nächsten Programmpunkt und begrüßte die Besucher mit einem Liedbeitrag. Großen Applaus bekamen auch die Viertklässler für ihren brasilianischen Hochzeitstanz. Grußworte und ein Präsent überbrachte Ortsvorsteher Uwe Metzner und die Schulleiterin nutze die Gelegenheit, um sich bei den ehrenamtlichen Betreuerinnen der Bücherei sowie den Leiterinnen der Bastel-AG zu bedanken. Dann ging es an das Entdecken der vielen Mitmachaktionen: Auf die Besucher wartete nicht nur eine japanische Teezeremonie mit Kirschblüten- und Früchtetee, auch bunt gefärbtes Badesalz mit Lavendelduft konnten sich die Gäste im französischen Teil der Schule zusammenstellen. Mandalas malen und eine entspannende Yoga-Stunde gab es in Indien, mit griechischen Buchstaben schrieben die Besucher schließlich ihre Namen und fertigten Lesezeichen. Zudem lockte eine gut bestückte Tombola, deren Lose allerdings nach kurzer Zeit ausverkauft waren. Unter der Regie des Elternbeirats und unter Mithilfe vieler Eltern wurde ein großartiges Angebot für das leibliche Wohl bereitgestellt, das kaum Wünsche offen ließ. Und so feierte die Schulgemeinde fröhlich bis in den Mittag, gegen 15 Uhr endete das Schulfest. Eva Wiegand

     

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