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Do., 24. April 2014, 22:50 Uhr
Generalversammlung bestätigt Vorstand / Mitglieder für 60 und 25 Jahre geehrt
Volksbühne probt für die neue Spielsaison - „Kuddelmuddel am Gericht“
Vorstand der Volksbühne und die geehrten Mitglieder: Jula Bischof (vorne links), Ilse Prüssing, Rosemarie Roth, Ingrid Herweh, Norbert Herweh und Klaus Jenner; Michael Tschirner (hinten links), Gerhard Baum und Sven Bronnert. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – In heiterer Harmonie tagte die Generalversammlung der Volksbühne am Mittwoch vorvergangener Woche. Die Position des 1. Vorsitzenden stand satzungsgemäß zur Wahl an, ebenso die des Schriftführers, des 2. Beisitzers und der Kassenprüfer. Klaus Jenner wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt, ebenso Schriftführerin Jula Bischof (nur der Gatte enthielt sich wie gewohnt). Sven Bronnert, das jüngste Mitglied im Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt, ebenso Kassenprüfer Dieter Weidenauer. Inge Andres schied nach zweijähriger Amtszeit als Kassenprüferin aus, Nachfolger wurde Florian Uhl. Die Volksbühne kann sich auf ihre Mitglieder über Jahrzehnte verlassen - Rosemarie Roth wurde für 60 Jahre, das Ehepaar Ingrid und Norbert Herweh für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Irmgard Dinges, die es sogar auf 65 Jahre Mitgliedschaft bringt, war entschuldigt; die Ehrenurkunde wird ihr in Kürze persönlich überreicht. Geschäftsführer Gerhard Baum stellte das Zahlenwerk der Volksbühne vor – aktuell zählt er 601 Mitglieder, ein Minus von einem Mitglied, nach einem Zugang von acht Mitgliedern im vergangenen Jahr. In seinem Geschäftsbericht für das Jahr 2013 hatte Vereinsvorsitzender Jenner über eine Vielzahl von gemeinsamen Unternehmungen zu berichten, die vor allem in der spielfreien Zeit stattfanden. Wie bei der abgesagten Osterwanderung hatte das Wetter nicht mitgespielt, bei der Radtour am 1. Mai hingegen hatte Jenners internes Navi das eigentliche Ziel verfehlt. Im Juli stand ein Familienausflug auf dem Programm mit einer Flugvorführung der Greifenwarte auf der Burg Guttenberg. Den Faschingsumzug des 1. Carnevalclubs Rot-Weiß unterstützte die Volkbühne mit einer 19-köpfigen Flower-Power-Gruppe. Einige Mitglieder hatten beim Deutschen Turnfest in der Schillerschule Wache geschoben, wofür vom Bürgermeister ein Dankschreiben und 100 Euro für die Vereinskasse kamen. Jenner bedankte sich bei allen Helfern, die im vergangenen Jahr in irgendeiner Weise geholfen hatten. Im November hatte die Bürgerstiftung Lampertheim der Volksbühne für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement den mit 400 Euro dotierten Courage-Orden verliehen. Die Volksbühne ihrerseits spendete 5.000 Euro für die neuen Glocken der Domkirche. Mit sieben Vorstellungen von „Niggs genaues was ma nidd“ startete das Jahr 2013. Eine Vorstellung sei komplett von der Raiffeisenbank in Bürstadt gekauft worden. Den Reinerlös in Höhe von 2.000 Euro erhielt die Lampertheimer Bürgerstiftung als Spende. Nachdem Peter Bischof, Autor des neuen Mundartstückes und Hauptakteur erkrankt war, sagte der Vorstand der Volksbühne die Spielsaison ab. Die gute Nachricht für alle, die sich schon im letzten Jahr auf das neue Stück mit dem vorläufigen Titel „Kuddelmuddel am Gericht“ gefreut haben: Die ersten Proben sind erfolgreich über die Bühne gegangen, die Spielsaison 2014/2015 hat die Volksbühne für eröffnet erklärt. In der Diskussion um die Mitgliedsbeiträge wurden die Argumente abgewogen und am Ende für die Beibehaltung in der jetzigen Höhe gestimmt. Der Vorstand hatte von der letzten Generalversammlung den Auftrag erhalten, den Antrag zu stellen. „Wir freuen uns, dass wir so viele Mitglieder haben“, sagte Vereinsvorsitzender Jenner als Resümee. Auch am Eintrittspreis von 7 Euro hält die Volksbühne fest, da die derzeitigen Ausgaben damit gedeckt seien. Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Ausflüge und Treffen geplant. Hannelore Nowacki