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    EWR: Neuer Markenauftritt „Echo“ macht strategischen Wandel sichtbar / EWR fordert Planungssicherheit als Grundvoraussetzung der Energiewende

    Vom Energieversorger zum Infrastrukturdienstleister

    EWR-Vorstandssprecher Stephan Wilhelm (Mitte), Pressesprecher Dominik Nagel und Markenmanagerin Sabrina Schulz stellen den neuen Markenauftritt vor.
    Foto: EWR

    WORMS – Künstliche Intelligenz, Klimawandel und Kriege – viele Menschen sind verunsichert und fürchten beziehungsweise erleben bereits „explodierende“ Benzin- und Gaspreise. „Fossile Energien wie zum Beispiel Kohle und Öl sind endlich und werden immer teurer werden“, so EWR-Vorstandssprecher Stephan Wilhelm, „doch wir können Kundinnen und Kunden in einer unsicheren Zeit Sicherheit geben“. Wer als Bürger den Energiewendeshop EWR One besuche, könne per Photovoltaikanlage, Stromspeicher, Wärmepumpe oder einer Wallbox bis zu 70 Prozent Energieautarkie gewinnen. 

    Doch wenn sogar die EWR AG als langjähriger Energieversorger ihre Kundinnen und Kunden ermutigt, unabhängiger vom Markt der Strom-, Gas- und Benzinpreise zu werden, wird deutlich: Die EWR AG verändert sich grundlegend – nicht als Reaktion auf den Markt, sondern als strategische Entscheidung. Der am Montagvormittag vorgestellte Markenauftritt „Echo“ mit dem Claim „Bewegt, was Euch bewegt“ ist ein sichtbares Symbol des Wandels: EWR ist kein klassischer Energieversorger mehr. Das Unternehmen versteht sich nach eigenen Angaben vielmehr als regionaler Energie- und Infrastrukturdienstleister mit Haltung. Anspruch ist, Menschen und Unternehmen durch die Energiewende zu begleiten.

    Transformation mit Substanz

    Während die Energiewirtschaft vielerorts noch in alten Strukturen denkt, hat EWR konsequent umgesteuert. Der Wandel betrifft vor allem das Geschäftsmodell, die Beratungsphilosophie und das Selbstverständnis. EWR denkt heute vom Kunden aus, nicht vom Produkt. Das bedeutet konkret: Haushalte, Unternehmen und Kommunen erhalten keine Standardlösung, sondern ein Geleit durch komplexe Entscheidungen, ob Wärmepumpe, Hybridheizung, Fernwärme, Photovoltaik, Speicher oder intelligente Kombinationen. Was zählt, ist die individuell richtige Lösung: wirtschaftlich tragfähig, technisch passend, langfristig sicher.

    „Die Energiewende entscheidet sich nicht in Berlin oder Brüssel, sie entscheidet sich hier, in der Region, bei den Menschen. Wer regionale Infrastruktur und Energielösungen stärkt, schafft Unabhängigkeit. Und genau das ist unser Auftrag“, so Wilhelm weiter. Als dank cleverer Zuläufe sowie neuen Beteiligungen und Tochtergesellschaften breit aufgestellter Servicepartner könne man an der Energiewende interessierten Kundinnen und Kunden somit eine Wertschöpfung aus einer Hand anbieten. Wer heute investiere, ist sich Wilhelm sicher, spare alsbald bei den Ausgaben für Energie.

    Regionaler Anker in globaler Unsicherheit

    Die geopolitische Lage macht aktuell deutlich, wie verwundbar fossile Energieabhängigkeiten sind. Volatile Gas- und Ölpreise, fragile Lieferketten und ein aggressiver Wettbewerb um Schlüsseltechnologien, insbesondere bei Wärmepumpen und Batteriespeichern, setzen Verbraucher, Unternehmen und Kommunen unter Druck. EWR setzt dem eine klare Strategie entgegen: lokale Wertschöpfung, kontinuierliche Investitionen in Netze und Infrastruktur sowie der konsequente Aufbau erneuerbarer Erzeugungskapazitäten in der Region. Was EWR erwirtschaftet, bleibt in der Region und stärkt damit strukturelle Resilienz gegenüber globalen Verwerfungen. 

    „Bewegt, was Euch bewegt“ bringt auf den Punkt, dass sich EWR bewegt, weil sich die Welt bewegt. Und die EWR AG hat sich für den Weg nach vorne hin zu Versorgungssicherheit, Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit entschieden. Die Energiewende scheitert nicht an der Technik, sie scheitert an Mutlosigkeit. 

    Klare Forderung an Politik

    EWR begrüßt zwar den technologieoffenen Ansatz des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes, kritisiert aber die fortbestehende Unsicherheit bei Förderbedingungen und regulatorischen Rahmenvorgaben. Wer Transformation fordert, muss sie auch möglich machen.

    Die Forderung von EWR an die Politik ist klar und unmissverständlich:

    • Stabile, langfristige Förderprogramme, die den tatsächlichen Investitionsbedarf bei Wärme, Photovoltaik und Batteriespeichern abbilden
    • Planungssicherheit für Haushalte, Unternehmen und regionale Energieversorger gleichermaßen
    • Abbau bürokratischer Hürden, die Investitionen in die Energieinfrastruktur verlangsamen
    • Stärkung regionaler Energieversorger als zentrale Akteure der Energiewende vor Ort

    Regulatorische Unsicherheit bindet Ressourcen, die EWR lieber in Wärmeplanung, Netzausbau und erneuerbare Erzeugung investieren würde. Die Energiewende ist kein Selbstläufer, sie braucht verlässliche Rahmenbedingungen als Fundament. Weitere Informationen über die ERW AG unter www.ewr.de 

    Florian Helfert

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