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  • Mo., 31. August 2020, 14:44 Uhr
    SPD BIBLIS-NORDHEIM-WATTENHEIM: Sommertour mit Landratskandidat Karsten Krug

    Vom Murmeln der Geschichte am Zullestein und den Potenzialen der Region

    Zur SPD-Sommertour hatte der Ortsverein Biblis-Nordheim-Wattenheim eingeladen. Mit Landratskandidat Karsten Krug (links) und Alexander Dinges (2. von links) vom Verein für Heimatgeschichte Nordheim war die Fahrt ins Grüne politisch und historisch informativ aufgeladen. Foto: Hannelore Nowacki


    BIBLIS – Ideales Wetter hatte die SPD Biblis-Nordheim-Wattenheim am Samstagnachmittag bei ihrer zweieinhalbstündigen Sommertour mit dem Fahrrad vom Bahnhof über Feld und Flur, entlang der Weschnitz und bis zur Burg Stein im Steiner Wald. Ortsvereinsvorsitzender Erik Schiffner war als erster am Treffpunkt auf der Bahnhofwestseite, wenig später traten die insgesamt vierzehn Teilnehmer in die Pedale und nahmen Kurs auf die erste Station, ein Feldkreuz am Ortsausgang Richtung Wattenheim. Alexander Dinges vom Verein für Heimatgeschichte Nordheim erklärte hier die Bedeutung und Geschichte der Feldkreuze, von denen es auf Bibliser Gemarkung noch weitere gibt. In Wattenheim angekommen, erfuhren die Teilnehmer, dass man in Wattenheim früher Fischerei betrieb, weshalb das Wappen Fische zeige. Auf der linken Dammseite der Weschnitz führte der Weg entlang der Kiesgrube Omlor bis zur Gemarkungsgrenze von Wattenheim und Nordheim, nach dem Neudeichloch war die nächste Station die Karls-Ruh, ein schöner Ort, wie die Teilnehmer fanden, auch um politische Themen anzusprechen. SPD-Landratskandidat Karsten Krug auf Wahlkampftour hob die Potenziale der Region und des Kreises Bergstraße im Besonderen hervor. Dazu zählt Krug die gute Infrastruktur im Ried mit kurzen Wegen in beide Metropolregionen. Möglichkeiten der Naherholung für Jung und Alt seien wichtig, für touristische Werbung sieht Krug Potenziale. Begeistert zeigte sich Krug vom Ausbau der Radwege im Zuge der Weschnitzdeichsanierung, für Mobilität jeglicher Art wie Rollstuhlfahrer und Inliner, Familien mit Kinderwagen und mehr geeignet. Die kurzweiligen, informativen Beiträge von Alexander Dinges zur Heimatgeschichte könnten seiner Meinung nach auch Touristen begeistern. Als Landrat möchte er die Optimierung gerne vorantreiben und unterstützen, bis hin zur überregionalen Vermarktung, und zwar mit Einbindung der lokalen Akteure. Zuletzt berichtete Dinges vor Ort im Steiner Wald über die wechselvolle Geschichte der Burg Stein, die der Verein für Heimatgeschichte betreut. Geschichten aus der Geschichte der Burg Stein, die als spätrömischer Burgus „Zullestein“ hieß, erzählt eine neue App für das Smartphone mit dem Titel „Das Murmeln der Geschichte im Zullestein“, auf die Dinges hinwies. Auch am Fährhausturm gab es einiges zu erzählen. Am Rhein warfen die Sommertour-Radler einen Blick auf die Überreste der alten Kriegsbrücke, unweit der Gaststätte „Zur Rheinfähre“, wo sich die Teilnehmer zum Abschluss stärkten. Hannelore Nowacki

      

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