Verein für Heimatgeschichte Nordheim erkundete Rothenburg ob der Tauber
Vom weltberühmten Hochaltar, Mispelbäumen und dem Kriminalmuseum
NORDHEIM – Zu einem gelungenen Tagesausflug fuhr der Verein für Heimatgeschichte Nordheim in das etwa 400 Meter hoch gelegene Städtchen Rothenburg ob der Tauber mit seinem mittelalterlichen Flair. Die kunsthistorischen Führungen begannen am Marktplatz. Den Bäckergalgen und alte Längenmaße gab es beim Kriminalmuseum zu bestaunen. Vom Burggarten aus gab es einen imposanten Blick hinunter ins Taubertal. Weiter ging es durch die Klostergasse mit ihrem ältesten Kopfsteinpflaster Deutschlands in den Klostergarten der Dominikanerinnen. Hier weckten zwei Mispelbäume mit ihren Früchten das besondere Interesse der Nordheimer. Im Winter, wenn etwa zwei Fröste vergangen sind, kann man die dann weichen Früchte pflücken und nach dem Schälen wohlschmeckend verzehren, wie die Führerinnen berichteten. Höhepunkt der Führung war der Besuch der heute evangelischen großen Pilgerkirche St. Jakob mit ihrem weltberühmten Hochaltar im gotischen Stil von Tilmann Riemenschneider, gekrönt von der Heilig-Blut-Reliquie in einer Bergkristallkapsel. Über die Herrngasse an mehreren Adelshäusern vorbei, ging es zum Georgs-Brunnen von 1608. Vor der Heimfahrt gab es noch Gelegenheit auf eigene Faust Rothenburg zu erkunden. Einige besuchten das Kriminalmuseum, andere zog es ins Historiengewölbe oder auf die Aussichtsplattform des 60 Meter hohen Rathausturms. Manche nutzten auch die Zeit zu einem Gang ins Deutsche Weihnachtsmuseum. Ein rundum gelungener, schöner Tag war unisono das Urteil aller Teilnehmer. zg
Verbrachten schöne Stunden in Rothenburg ob der Tauber: Die Mitglieder des Verein für Heimatgeschichte Nordheim. Foto: oh