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  • Mo., 21. August 2017, 16:05 Uhr
    Kanufreizeit der Lukasgemeinde Lampertheim hinterließ glückliche Eindrücke

    Von Blaibach nach Regensburg am Regen

    Das gemeinsame Singen und gemütliche Stunden durften trotz aller Anstrengungen bei der Kanufreizeit der Lukasgemeinde nicht fehlen. Foto: oh

    LAMPERTHEIM – Von Blaibach nach Regensburg am Regen – so war die geplante Route der Kanufreizeit 2017 der Lukasgemeinde Lampertheim. Allerdings lockte uns der malerische Bayrische Wald an die Einstiegstelle Pirka circa zehn Kilometer vor Blaibach um bei ruhigem Wasser ohne Strömung geradeausfahren zu lernen. Bis auf ein paar Regentropfen von oben verlief der erste Tag ohne feuchten Kontakt. Am nächsten Morgen forderte das erste Wehr und die nachfolgenden Stromschnellen erstes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ohne Probleme steuerten die Jugendlichen den neuen Campingplatz in Cham an. Es folgten noch weitere Stromschnellen und vor allem große Steine auf die aufgepasst werden musste. Am Zeltplatz in Cham stand Lagerfeuermachen auf dem Programm, unsere schönen Steaks wollten gut gebraten sein. Allerdings wurde auf der Strecke einer der Teilnehmer von einer unangenehmen Mücke in den Fuß gestochen, so dass ein Krankenhausaufenthalt fällig wurde. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Roding, das problemlos ohne Regen von oben erreicht wurde. Abends auf dem Zeltplatz wurden stimmungsvolle Lieder gesungen. Der nächste Streckenabschnitt führte nach Nittenau. Anstrengende Hitze begleitete die Gruppe durch den Tag, so dass ein paar Bootsrutschen und Wehre das Paddeln angenehm abwechslungsreich machten. Schön war auch, dass der Campingplatz in Nittenau an das Freibad angeschlossen war. Das kühlende Nass hat allen gut getan und förderte die Erholung der nun doch anstrengender werdenden Etappen. Am nächsten Tag ging es weiter nach Ramspau. Wobei die herrliche Landschaft und die großen Steine im Fluss bei allen eine wunderschöne Erinnerung hinterließen. Am nächsten Morgen wurde das Wetter schlechter und es wurden zum Teil schwere Gewitter vorhergesagt. So beschloss die Gruppe, mit den Autos nach Regensburg zu fahren. Zurück in der Zivilisation gönnten sich alle ein schönes Frühstück, um dann gestärkt das Schloss der Fürsten Thurn und Taxis zu besuchen. Auf dem Weg dahin hinterließ das schöne Stadtbild bei uns einen entsprechenden guten Eindruck. Zurück in Lampertheim waren sich alle einig, nächstes Jahr wieder zu fahren. 98 Kilometer hinterließen glückliche Spuren bei allen. zg

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