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Di., 11. Juli 2017, 10:05 Uhr
Sommerfest des Kaninchenzuchtvereins H18 als heißes Vergnügen
Von der Sonne und kulinarischen Angeboten verwöhnt
Im Garten des Kaninchenzuchtvereins H18 lässt es sich auch bei sommerlicher Hitze gut aushalten. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – So kann man den Sommer gut aushalten – der Kaninchenzuchtverein H18 in der Hassellache hatte am Samstag und Sonntag zum Sommerfest eingeladen. Im weitläufigen Garten, im Schatten prächtiger Bäume, und gut bedacht unter hellen Zeltdächern, war für einen angenehmen Aufenthalt der Gäste gesorgt. Ein leichter Sommerwind bewegte die Blätter. Den großen Ansturm erwarteten die Kaninchenzüchter am Sonntag, doch auch am Samstagnachmittag kamen die Gäste, um sich vom kulinarischen Angebot verwöhnen zu lassen. An Grill und Pfannen wurde es dem Küchenteam ordentlich heiß, während es den Kaninchen vergönnt war, in ihren kühleren Behausungen zu bleiben. Für den Streichelzoo im Freien war es am Samstag zu heiß. Mit ihrem weichen, kuscheligen Fell waren die hübschen Zuchtkaninchen zu warm angezogen. Kassierer Siegbert Debus freute sich auch auf den Besuch der Nachbarvereine und Freundschaftsvereine der Umgebung, die traditionell immer am Sonntag kommen. Vielleicht würden auch wieder die Freunde vom Partnerverein aus Nittenau spontan durchs Tor kommen. Was Besucher aus Bürstadt und der Umgebung bis nach Lorsch und Bensheim begeistert, ist naturgemäß das Speisenangebot. Zu familienfreundlichen Preisen bekommt man bei den Kaninchenzüchtern nicht nur Bratwurst und Steak mit der berühmten Zwiebelsauce, auch ein sommerlicher Salatteller mit Hähnchenbrust, Pilze mit Knoblauchsauce und Brezel mit verschiedenen Dips bietet die Küche. Was sich zuvor beim Vatertag bewährt hatte, wurde auf die Speisekarte gesetzt, erklärte Debus im Gespräch mit dem TIP. An beiden Tagen hatte das Kuchenbüffet geöffnet, bestückt mit feinen, selbstgebackenen Kuchen. Bis zu zwanzig Helfer waren an beiden Tagen in Aktion. Am Sonntag war für die Kinder von der Hüpfburg bis zum Kinderschminken Abwechslung geboten. „Ein schönes Hobby“ sei das Kaninchenzüchten, sagte Debus, der froh ist, dass sich auch einige jüngere Vereinsmitglieder dafür interessieren. Im Verein gebe es die kleinen und mittelgroßen Rassen, wie die Hellen Großsilber, die kleinen Russenkaninchen Schwarz mit weißer Kehle und Zwergwidder schwarz und grau mit Schlappohren. Ganz besonders weiches Fell zeichne die kleinen Rex-Kaninchen aus. Beim Fototermin fühlten sich das Lohkaninchen und das Havannakaninchen auf dem Arm ihrer Züchter wohl, sie wissen auch, wie man ein Kaninchen tiergerecht hochnimmt. Die Kaninchen leben in den schönen Häusern, die ihre Züchter mieten. Zwei Häuser seien frei geworden, Debus hofft nun auf baldige Neumieter. Ziel der Kaninchenhaltung sei die Teilnahme an Ausstellungen und Wettbewerben. Hannelore Nowacki