Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Von Hexen, Seepferdchen und Dekorationen aus Beton
Do., 21. Juni 2018, 16:45 Uhr
Schüler der Erich-Kästner-Schule präsentierten Ergebnisse der Projekttage
Von Hexen, Seepferdchen und Dekorationen aus Beton
Zeigten, was man alles aus Beton zaubern kann: Michelle, Silvana, Kim und Lea (v.l.). Foto: Benjamin Kloos
BÜRSTADT – Vier Tage lang stand die Erich-Kästner-Schule (EKS) ganz im Zeichen der Projektwoche. Am Donnerstag präsentierten die Schüler ihren Eltern und den anderen Klassen die Ergebnisse in gelungenen Darbietungen. Die Eröffnung erfolgte in diesem Jahr in der Sporthalle, da dort zeitgleich mit der Präsentation der 2. Ried-Bowl im Flag Football stattfand. Bevor Bürgermeisterin Barbara Schader den Münzwurf zum Auftakt des sportlichen Teils des Nachmittages vollführen konnte, begrüßte die Musikschule Lorsch mit klassischer Musik und ungarischen Weisen. Schulleiterin Stephanie Dekker betonte in ihrer Begrüßung, dass „die Schülerinnen und Schüler der EKS in der letzten Woche mit Kopf, Herz und Hand an ihren Projekten gearbeitet haben.” Gleichzeitig lud sie dazu ein, bei einem Rundgang selbst Eindrücke zu gewinnen.
Im Schulhof und im Schulgebäude herrschte mittlerweile reges Treiben: So warteten im Außenbereich eine Vorführung des Projektes Dance Academy sowie Dekorationen aus Beton sowie das Projekt „Der Rhein hat viele Wege”. Der Schulgarten wurde „von den Schülern richtig in Angriff genommen, und einen 'Garten to go' können Sie auch mitnehmen”, berichtete Stephanie Dekker stolz. Zudem hatten einige der Schüler gelernt, wie die Profis zu fotografieren.
Im Innern der EKS ging es nicht minder unterhaltsam zu. Im Erdgeschoss stießen die Besucher auf Seepferdchen und Rettungsschwimmer, Hexen und eiserne Jungfrauen und konnten sehen, wie man „Fit im Netz wird”. Ein weiteres Projekt hieß Kraut und Rüben, zudem stellte sich die Musikschule der Stadt Lorsch vor.
Wer schon immer einmal Origami ausprobieren wollte war im Obergeschoss an der richtigen Adresse. Hier gab es zudem Informationen über das Wasserskiprojekt und wer wollte, konnte den Spuren des Mittelalters folgen. Nicht zuletzt gab es ein Projekt, welches sich mit der Mädchenförderung in den Naturwissenschaften auseinandersetzte.
Für das leibliche Wohl war unter anderem dank der Elternvertreter und der Schülervertretung selbstverständlich ebenfalls bestens gesorgt – der Reingewinn aus diesen Verkäufen fließt übrigens zu 50 Prozent auf das „Run and help”-Konto, mit dem Schüler der EKS in sozial schwierigen Lagen unterstützt werden. Benjamin Kloos