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Do., 23. November 2017, 23:38 Uhr
Sparkasse Worms-Alzey-Ried spendete 96.300 Euro als „Bürgerdividende“ / Filiale Lampertheim wird zu Beratungscenter
Vorweihnachtliche Freude bei Vertretern der Kommunen
Über die Spenden freuten sich die Bürgermeister Gottfried Störmer (Lampertheim), Felix Kusicka (Biblis), Rainer Bersch (Groß-Rohrheim) und Bürgermeisterin Barbara Schader (Bürstadt). Sparkassenvorsitzender Dr. Marcus Walden (2. von links) überreichte die Spenden, der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel (r.) war in seiner Funktion als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Worms-Alzey-Ried gekommen. Foto: Benjamin Kloos
RIED – Die Adventszeit naht und mit ihr die leuchtenden Augen der Kinder angesichts der Lichter, der Geschenke im Nikolausstiefel und der Freude beim Öffnen der Türchen der Adventskalender. Am Donnerstag leuchteten die Augen der Bürgermeister der Riedkommunen vor Freude über satte Spenden zur Verwendung für soziale Aufgaben, die durch die Sparkasse Worms-Alzey-Ried im Rahmen der jährlichen Spendenübergabe zur Verfügung gestellt werden.
Im Rahmen einer stimmungsvollen Feier mit Abendessen und Gesprächen im Bürgerzentrum Biblis hatte der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Dr. Marcus Walden für die Kommunen die beachtliche Gesamtsumme von 96.300 Euro zu verteilen. Bürgermeister Gottfried Störmer erhielt für Lampertheim, die größte Kommune im Ried, 51.100 Euro für gemeinnützige Zwecke. Bürgermeisterin Barbara Schader bringt eine Spende von 25.200 Euro nach Bürstadt. Bürgermeister Felix Kusicka nahm für die Gemeinde Biblis 14.000 Euro entgegen. Bürgermeister Rainer Bersch erhielt für Groß-Rohrheim aus dem Spendentopf 6.000 Euro. Üblicherweise werden diese Beträge für Vorhaben in den Bereichen Kinder und Jugend verwendet, erklärte der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende. Darüber hinaus habe die Sparkasse im Laufe des Jahres für die Region südhessisches Ried bereits mehr als 200.000 Euro für Spenden und Sponsoring ausgegeben, insbesondere für Maßnahmen in den Bereichen Soziales, Kultur, Schulen, Umwelt, Sport und Vereinsförderung.
In diesem Jahr gibt es zusätzlich 30.000 Euro an Jubiläumsspenden, denn seit nunmehr 75 Jahren ist die Sparkasse Worms-Alzey-Ried im Ried tätig. „Am 22. Dezember werden wir in einem immerhin schon 63 Jahre alten Reisebus eine Tour durch das Ried machen und dabei Vereine und Institutionen besuchen, die wir aus dem Jubiläums-Spendentopf bedenken”, erklärte Dr. Walden. „Unser Bus ist gefüllt mit besonderen Fahrgästen. Mehr dazu möchte ich aber heute noch nicht verraten, um die vorweihnachtliche Spannung zu erhalten.”
Dr. Walden hob in seiner Ansprache hervor, dass „die Sparkasse den Kunden mit deren geänderten Bedürfnissen folgt und diese frühzeitig erkennt. Waren diese Änderungen bisher Entwicklungen über Jahrzehnte, verändern sich diese heute in einem immer rasanteren Tempo. Hintergrund ist die zunehmende Digitalisierung, die auch die Finanzbranche strukturell verändern wird.” So würden Apps immer wichtiger, zudem gäbe es immer mehr Onlineberatungen. „Wir sind und bleiben Sparkasse auch im digitalen Zeitalter. Deshalb wird es auch weiterhin die persönliche Beratung in unseren Filialen geben oder überall dort, wo Sie diese im Geschäftsgebiet wünschen”, versprach Dr. Walden, verwies aber auch darauf, dass „wir uns Wandel und unsere Geschäftsstellenstruktur anpassen müssen. Kernpunkte unserer Neuausrichtung sind Investitionen in wesentliche Zukunftsfelder: Die Bildung von sieben Beratungscentern, die Ausweitung der persönlichen Kundenbetreuung durch den Aufbau von zusätzlichen 35 Beratern, den Aufbau eines eigenen Kunden-Service-Centers, der Erweiterung des Leistungsspektrums des Multimedia-Centers, neue Möglichkeiten der zusätzlichen Bargeldversorgung sowie den Aus- und Umbau der Beratungscenter.” Daher werde die Geschäftsstelle in der Römerstraße in Lampertheim im kommenden Jahr als erste Filiale zu einem Beratungscenter ausgebaut, die Sparkassenfiliale in Bürstadt wird folgen. „Künftig werden unsere Filialen weniger ein Ort reiner Abwicklungsaufgaben sein, sondern ein Ort intensiver persönlicher Beratungen”, ergänzte Dr. Walden. Allerdings sei die Weiterführung von Standorten, die am wenigsten genutzt werden, nicht mehr vertretbar. Sieben dieser Geschäftsstellen werden zum 15. Januar 2018 in Selbstbedienungsfilialen umgewandelt – darunter auch in Groß-Rohrheim. „Gleichzeitig mit dieser Umwandlung wird die Zahl der Sparkassenmitarbeiter für die Kundenberatung in den weiteren Geschäftsstelle deutlich aufgestockt”, so Dr. Walden. „Wir wollen und werden weiterhin als verlässlicher und vertrauter Finanzpartner nah an den Menschen in der Region sein.” Benjamin Kloos