Am Samstagabend entzündeten die Sankt Georgs-Pfadfinder des Lampertheimer Stammes Guy de Larigaudie wieder das alljährliche Osterfeuer vor der Sankt-Andreas-Kirche. Foto: Manuel Ding
LAMPERTHEIM – Am Samstagabend erhellte ein loderndes Feuer den Kirchplatz vor der Sankt-Andreas-Kirche und füllte den Platz mit vorösterlicher Feststimmung. Wann sich genau die Sankt Georgs-Pfadfinder des Stammes Guy de Larigaudie um das Osterfeuer der katholischen Kirchengemeinde Sankt Andreas kümmerten, vermochte Pfadfinder Björn Burwitz nicht zu benennen. Denn als er vor etwa 16 Jahren dem Lampertheimer Stamm der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) beitrat, war die Entfachung des Osterfeuers bereits feste Tradition. „Schon immer,“ so Burwitz schließlich. So wurden die Gäste der Osternachtsmesse auch in diesem Jahr wieder von den wärmenden Flammen des Osterfeuers empfangen. Die lauten Klänge des Ostermarkts wichen der festlichen Stimmung auf dem Kirchplatz, als der geistige Rat Pfarrer Peter Hammerich in einer schweigenden Prozession aus der Kirche trat, um die Segnung des Feuers und der Osterkerze einzuleiten. Das Licht Osterkerze, die an dem Feuer entzündet wurde, stünde symbolisch für Jesus, der durch seine Wiederauferstehung den Tod und somit alles Dunkle in der Welt besiegte. Nachdem auch Weihrauch und Taufwasser in dem Feuer gesegnet wurde, zog man gemeinsam in die Kirche ein, um die Osternachtsmesse zu feiern.
Aber auch danach lockte das Feuer die Gemeinde um sich. Mit etwa 120 selbst bemalten Ostereiern, Sekt und Orangensaft luden die Pfadfinder zum verweilen und gemeinsamen Ausklang des Abends ein. Manuel Ding