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Di., 02. Februar 2016, 11:32 Uhr
CDU-Stadtverband hatte die Bevölkerung zu Kräppel und Kaffee eingeladen
Wahlkampf und Lokalpolitik in gemütlicher Runde
Beim Kräppel-Kaffee der CDU Bürstadt im Briebelsaal hatte zunächst die Lokal- und Kreispolitik im Wahlkampf das Wort, dann war gemütliche Unterhaltung angesagt. Erster Stadtrat Walter Wiedemann (rechts) und Kreistagskandidatin Birgit Heitland (helle Jacke) hielten die Reden. Beim Kräppelverteilen halfen Alexander Bauer (links), weitere Mandatsträger und Kandidaten. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – In der Fastnachtszeit lädt die CDU Bürstadt die Bevölkerung zu Kräppel und Kaffee in den Briebelsaal von St. Elisabeth ein. Das ist zur Tradition geworden, auch am Montagnachmittag waren viele Bürger der Einladung gefolgt, kaum ein Platz an den freundlich mit frischen Frühlingsprimeln dekorierten Tischen war frei geblieben. Am Nachmittag zur besten Kaffeezeit war zu erwarten, dass eher die ältere Generation anwesend sein würde. Die gut gelaunten Gäste hatten Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre mehrere CDU-Kandidaten für die Kommunal- und Kreistagswahl am 6. März näher kennenzulernen, die jungen wie die älteren Kandidatinnen und Kandidaten. Alexander Bauer, Vorsitzender der CDU Bürstadt und Landtagsabgeordneter, Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf, weitere Stadtverordnete und Magistratsmitglieder sowie einige der jungen Kandidaten wie Magdalena Bohrer, Janina Winkler und Jürgen Eberle waren gekommen. Spitzenkandidat Walter Wiedemann, der seit über zwanzig Jahren als Erster Stadtrat für seine Heimatstadt ehrenamtlich tätig ist, hielt eine Wahlkampfrede, in der er die vergangenen fünf Jahre der Wahlperiode Revue passieren ließ, das Erreichte und die zukünftigen Ziele erläuterte. Für die Wahl am 6. März warb Wiedemann um Vertrauen und Unterstützung der CDU-Kandidaten. „Auch bei dieser Wahl haben wir wieder eine hervorragende Mischung aus Erfahrenen und Neulingen, aus Frauen und Männern, aus älteren und jungen Mitstreitern gefunden“, teilte Wiedemann den Zuhörern mit. Auch seien wieder parteilose Bewerber dabei, da „nur die Kompetenz und die Bereitschaft, für unsere Bürgerinnen und Bürger zu arbeiten“ zähle. Unter den 31 Kandidaten im Alter von 18 bis 72 Jahren sind zehn Frauen, davon sieben, die bisher noch kein Mandat innehatten, erklärte der Spitzenkandidat. Bürgermeisterin Barbara Schader, die wegen einer wichtigen Sitzung im Rathaus nicht kommen konnte, wolle die CDU auch zukünftig „massiv unterstützen“, erklärte Wiedemann. „Unsere Heimatstadt noch lebens- und liebenswerter zu gestalten“ sei in guter Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner FDP gelungen, meinte Wiedemann und gab eine Wahlempfehlung: „Sie haben es durch Ihre Wahl in der Hand, dass diese christ-demokratische Politik auch in der Zukunft entscheidend wirken kann“. Als zweite Rednerin wollte auch Birgit Heitland, eine der drei CDU-Spitzenkandidaten für den Kreistag, ihre Rede kurz halten. Die Gesundheitsversorgung im Kreis Bergstraße, Wohnen im Alter, ambulante und stationäre Pflege waren ihre Themen. Die CDU setze sich für eine wohnortnahe medizinische Versorgung ein, bekräftigte sie. Mit der CDU im Kreis Bergstraße sei erreicht worden, dass das Kreiskrankenhaus Heppenheim mit 280 Betten und 750 Mitarbeitern durch die Übertragung an die Uniklinik Heidelberg weiterhin auch zur Notfallversorgung zur Verfügung stehe. Die Ausbildung in der Altenpflege erfolge zentral im Gesundheitscampus an der Karl-Kübel-Schule. Eine Auswahl an Informationsmaterial hatte die Kreistagskandidatin mitgebracht, darunter auch den Seniorenwegweiser für den Kreis Bergstraße. Auf den Tischen lagen Faltblätter mit den Bürstädter Kandidaten und Hinweisen zur Wahl und Briefwahl aus, die Wahlmöglichkeiten wie Listenstimme, Kumulieren und Panaschieren vorsieht. Der Duft von frischen Kräppeln verbreitete sich, die Gäste griffen freudig zu. Hannelore Nowacki