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  • So., 06. März 2016, 23:13 Uhr
    Am Sonntag Auszählung der reinen Listenstimmen / Erste Trends / FLB in Biblis vorne, AfD im Kreis stark

    Wahllokale geschlossen — jetzt wird gezählt

    Die Wahllokale sind geschlossen, die Würfel für die Zusammensetzung der kommunalen Parlamente sind gefallen. Foto: pixybay.com


    NIBELUNGENLAND – Die Wahllokale sind geschlossen, jetzt wird fleißig gezählt. Welche Partei erreicht die meisten Stimmen in Kreistag, Stadtverordnetenversammlung, Gemeindevertretung oder Ortsbeirat? Wer wird durch den Wähler auf der Liste nach vorne gewählt, für wen reicht es trotz vermeintlich gutem Listenplatz am Ende doch nicht? Spannende Fragen die heute, morgen und vielleicht auch erst noch am Dienstag beantwortet werden.
    Am heutigen Sonntag werden zunächst die Listenstimmen ausgewertet , d.h. alle Wahlzettel, bei denen ausschließlich ein Kreuz bei einer Partei gemacht wurde. Ein erster Hinweis auf das Wahlergebnis, aber bei weitem noch nichts das Endergebnis. Dennoch wollen wir Sie gerne auf dem Laufenden halten.

    Für die Kreistagswahl sind alle 22 Kreisgemeinden - unter anderem Biblis, Bürstadt, Groß-Rohrheim und Lampertheim - ausgewertet. Nach reinen Listenstimmen liegt hierbei die CDU bei 31,88 Prozent, die SPD bei 22,74 Prozent, die AfD bei 18,36 Prozent, die Grünen bei 11,49 Prozent, die FDP bei 6,68 Prozent, die Freien Wähler bei 4,54 Prozent, die LINKE bei 3,29 Prozent, die Piraten bei 0,83 Prozent und die FLB bei 0,19 Prozent.

    Auch für die Stadtverordnetenversammlung in Lampertheim gibt es erste Trends nach Auszählung der Listenstimmen. Die CDU kommt hierbei nach Auszählung in allen Wahllokalen auf aktuelle 30,5 Prozent, die SPD auf 38,6 Prozent, die FDP auf 17,5 Prozent und die Grünen auf 13,4 Prozent.

    In Hofheim zeichnen sich die ersten Ergebnisse nach der Auszählung der reinen Listenstimmen ab: Die SPD liegt mit 51,5 Prozent deutlich vorne, gefolgt von der CDU mit 43 Prozent und der FDP mit 5,5 Prozent.

    In Hüttenfeld sieht es bei der Ortsbeiratswahl derzeit nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen aus, die SPD liegt mit 46,9 Prozent knapp von der CDU mit 43,8 Prozent. Die FDP kommt aktuell auf 9,4 Prozent.

    Bürstadt hat ebenfalls gewählt. In der Stadtverordnetenversammlung wäre nach der Auszählung der Listenstimmen eine Fortsetzung der CDU/FDP-Regierung möglich: Die CDU steht aktuell bei 38,9 Prozent, die SPD bei 30,2 Prozent, die Grünen kommen auf 16,3 Prozent und die FDP auf 14,6 Prozent.

    Bei der Ortsbeiratswahl Bobstadt führt die CDU mit 46,5 Prozent vor der SPD mit 39,5 Prozent, die Grünen kommen auf 14 Prozent.

    In Riedrode steht die CDU vor einem deutlichen Erfolg: Mit 61,5 Prozent liegt sie klar vor der SPD mit 38,5 Prozent.

    Für die Gemeindevertreterversammlung in Biblis sind mittlerweile alle reinen Listenstimmen ausgezählt: Hier gibt es nach aktuellem Stand ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die stärkste Fraktion: Die FLB kommt dabei auf das vorläufige Zwischenergebnis von 37,2 Prozent, die CDU auf 34,6 Prozent und die SPD auf 28,2 Prozent.
    Durch die Auszählung der weiteren Stimmen, die auf verschiedene Parteien oder innerhalb einer Liste verteilt wurden, dürften sich hier wie bei den anderen Wahlen auch noch einige Veränderungen ergeben. Dennoch werden sicher bei der FLB heute Abend die Sektkorken knallen – in den kommenden fünf Jahren wird es somit mit Sicherheit zu einer Zusammenarbeit zwischen CDU und SPD in der Stadtverordnetenversammlung kommen.

    Bei der Ortsbeiratswahl in Nordheim liegt nach den reinen Listenstimmen nach einem von zwei Wahlbezirken die SPD mit 42,6 Prozent vorne, hier kommt die CDU aktuell auf 35,1 Prozent und die FLB auf 22,3 Prozent.

    In Wattenheim liegt nach den reinen Listenstimmen die CDU nach einem von zwei Wahlbezirken klar mit 62,2 Prozent vorn, die SPD kommt auf 37,8 Prozent.

    In Groß-Rohrheim liegt die SPD mit 48,1 Prozent deutlich vor den Freien Wählern mit 31,0 Prozent und der CDU mit 20,8 Prozent. Spannend wird hier zu sehen, ob es der SPD nach Auszählung aller Stimmen gelingt, die absolute Mehrheit zu erlangen. red
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