Der Donnersberg war das Ziel der Wandergruppe der TG Biblis. Foto: oh
BIBLIS – 28 wanderlustige Frauen und Männer der Turngemeinde Biblis schlossen sich am 16. Oktober den Organisatoren der Tour, Alfred Schader und Jürgen Weis, an, um auf den Donnersberg zu steigen. Nach einer Stunde Autofahrt im dichten Nebel ging es weiter zu Fuß 240 Meter bergauf, vorbei an dem ehemaligen Keltenwall und auf die Höhe des Donnersbergs, dem auch die Bibliser ihr Wetter zu verdanken haben, wie Jürgen Weis erklärte. Der Name des auch aus dem Ried sichtbaren Bergmassivs hat allerdings nichts mit dem Donner, sondern mit dem Gott Donar zu tun; die Römer wiederum nannten ihn „Berg des Jupiter".
Während der Stunde Gehzeit durch den Wald war schon die Sonne zu sehen und bald die Höhe von 687 Metern erreicht – und damit auch der Skulpturenweg, auf dem sich unter anderem Cernunnos, der keltische Gott des Waldes und der Tiere, als Metallplastik betrachten ließ.
Vom 630 Meter hohen Hirtenfels aus, auf dem die Wanderer in der Sonne standen, blickten sie über die alles bedeckenden Nebelwolken, aus denen nur ein paar Windräder ragten und sich der Odenwald in der Ferne erahnen ließ.
Eine bessere Aussicht bot sich nach Erklimmen der 142 Stufen des Luwigturms. Etwas später erprobten sich einige aus der Gruppe als Bergsteiger auf den Königsstuhl genannten zerklüfteten Rhynolithblock in sonniger Höhe. Am Ende trafen sich alle noch zu gemütlicher Runde im Vereinslokal. zg