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  • Fr., 02. Juni 2017, 10:18 Uhr
    Kanu-Regatta auf dem Altrhein für Regattagemeinschaft von Kanu-Club und WSV Lampertheim erfolgreich

    Warmes Wetter und Wasser unter dem Kiel

    Die zweitägige Regatta auf dem Altrhein stellte Kanu-Club und Wassersportverein Lampertheim mit den erzielten Erfolgen ihrer Teams sehr zufrieden. Bei schönstem Sonnenwetter gingen einige hundert Kanuten aus mehreren Bundesländern an den Start. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – An zwei Tagen gaben die Kanuten aus Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern und dem Saarland ihr Bestes. Für die Kanu-Regatta am 27. und 28. Mai waren bei der Regattagemeinschaft von Kanu-Club und Wassersportverein Lampertheim 420 Meldungen eingegangen, eine Rekordzahl, wie KC-Trainerin Ulrike Gliem im Pressegespräch kurz nach der Regatta mitteilte. Im vergangenen Jahr seien dagegen nur 250 Meldungen gezählt worden, was wohl auch am Zeitpunkt gelegen haben mag. Der Kanu-Sport ist Generationen übergreifend, der jüngste Sportler war sieben Jahre alt, der älteste über sechzig. Die Zuschauer am Altrhein waren gut beraten, einen großen Sonnenschirm aufzuspannen, während beim Kanu-Club Tische und Bänke zum entspannten Aufenthalt im Schatten der großen Bäume einluden. Eine reichhaltige Speisenauswahl mit leichten Gerichten auch für Vegetarier sorgte für die Stärkung von Sportlern, Organisatoren und Besuchern. Viele Sportler waren schon an Christi Himmelfahrt angereist und übernachteten kostenfrei auf dem Gelände der gastgebenden Vereine in mitgeführten Zelten und Wohnwagen. Eine lange Sponsorenliste bewies das Interesse zahlreicher Firmen und Einzelpersonen an der Unterstützung des Kanu-Sports. Paul Bert vom Kanu-Club hatte die Regatta-Leitung, der 2. Vorsitzende des Vereins, Rolf Borkenhagen, war der Koordinator. Vorsitzender der fünfköpfigen Jury war Peter Horstfeld vom WSV Lampertheim. Briska Horstfeld betreute das Regatta-Büro. Als Rettungsdienst fuhr bei allen Rennen ein Boot der DLRG-Ortsgruppe Lampertheim mit. Bei den Vorbereitungen war der Festausschuss tätig, Mütter und Väter bauten die Essens- und Getränkestände auf, rund um den Regatta-Betrieb halfen zahlreiche Mitglieder und Angehörige. Der Kanu-Club sieht sich mit seinem neuen Konzept „Verein 2020 – Familie in Bewegung“ bestätigt. Insgesamt war der Kanu-Club bei der Heimregatta nach Einschätzung Gliems sehr erfolgreich:  12 Sportlerinnen und Sportler gingen an den Start und konnten 18 Siege, 18 Silbermedaillen und 10 Bronzemedaillen erkämpfen. Besonders stark habe sich Paula Maurer im Kanumehrkampf mit dem Hessenmeistertitel gezeigt, ebenso Paulas Bruder Matteo als Hessenbester. Die Sieger im Kanumehrkampf erhielten schöne Pokale, auf eigenen Wunsch der Jugend gab es für andere Siege praktische Sachpreise. Nach Mitteilung von Dieter Brechenser vom Wassersportverein Lampertheim (WSV) sei es ein hartes Wochenende für Trainer und Betreuer gewesen, doch die Erfolge hätten dafür entschädigt. Die Lampertheimer Regatta sei in diesem Jahr in allen Klassen gut besetzt gewesen und auch  ein echter Prüfstein für die Süddeutschen Meisterschaften im Juli. Der Wassersportverein stellte mit 53 Sportlern die größte Mannschaft und war nach Einschätzung von Brechenser sehr erfolgreich, „eine wahre Medaillenflut“ mit 26 Goldmedaillen, 22-mal Silber und 17-mal Bronze. Erfolgreich sei der WSV in allen Klassen gewesen. Hannelore Nowacki

     
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