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  • Do., 15. Juni 2023, 11:14 Uhr
    „EKHN2030“: Co-Working auf der Empore und Repair-Café im Kirchengarten?

    Was wird aus der Gustav-Adolf-Kirche?

    HÜTTENFELD – Im Herbst 2022 fand im Rahmen von drei Workshops der Beteiligungsprozess für eine neue Nutzung der Evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in Hüttenfeld statt. Jetzt lädt die Gemeinde für Dienstag, 20. Juni, zu einer öffentlichen Veranstaltung ein, bei der die Ergebnisse vorgestellt werden, wie Pfarrer Thomas Höppner-Kopf mitteilt. Alle Interessierten sind zu dieser Präsentation ab 19 Uhr in das Gotteshaus (Viernheimer Straße 40 bis 42) eingeladen. Referent ist Architekt Gerald Klahr aus Stuttgart, der sich mit seinen Kollegen des Architekturstudios „Prinzmetal“ auf partizipative Prozesse und soziale Raumkonzepte spezialisiert hat. Unter dem Motto „Raststätte für Laib und Seele“ soll die Gustav-Adolf-Kirche zu einem lebendigen Begegnungsort in Hüttenfeld werden. Neben Gottesdiensten sollen zukünftig auch andere Aktivitäten stattfinden können, die Menschen zusammenbringen. Nachdem im Herbst die Gemeinde Ideen dazu gemeinsam entwickelt hat, stellt Gerald Klahr vom Architekturbüro Prinzmetal einen Entwurf vor, wie die vielen Ideen in dem denkmalgeschützten Gebäude integriert werden können.

    Die 1925 eingeweihte und heute unter Denkmalschutz stehende Gustav-Adolf-Kirche soll im Zuge des Reformprozesses „ekhn2030“ bekanntermaßen umgenutzt werden. Die Evangelische Kirchengemeinde Hüttenfeld wird künftig mit der Lukasgemeinde Lampertheim, der Martin-Luther-Gemeinde Lampertheim sowie der Johannesgemeinde Neuschloß kooperieren. Bestandteil der Kooperation ist auch die Reduzierung von Räumen, um Unterhaltungskosten zu sparen.

    Für die Hüttenfelder steht fest: Die Gemeinde wird künftig auf ihr Gemeindezentrum verzichten müssen und die Kirche mit dem benachbarten Gemeinderaum wird als einzige Nutzfläche zur Verfügung stehen. Eine Arbeitsgruppe mit der Bezeichnung „Gast - Raum - Kirche“ hat sich bereits mit einem möglichen Konzept beschäftigt. Leitgedanke ist dabei, wie vor dem Hintergrund der Gastfreiheit kirchlicher Räume ein sakraler Raum zu einem „Gast-Raum“ werden kann, der sich für das gesamte Gemeinwesen öffnet. Eben damit haben die Hüttenfelder sich im Herbst bereits im Rahmen eines Beteiligungsprozesses beschäftigt – jetzt liegen die Ergebnisse vor. zg

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