
BÜRSTADT – Bedürfnisse sind unverzichtbar für die kindliche Entwicklung, Wünsche dagegen eher individuell geprägt. Für das Kinderparlament der Einrichtung in der Hofheimer Kirchstraße stand unlängst der Wunsch nach einem Wasserspielplatz ganz oben auf der Prioritätenliste. Dass das Element Wasser im Sommer in Verbindung mit Sand den Alltag bunter macht und einen enormen Spaßfaktor bietet, war allen Akteuren plausibel. Die Eltern würden sicher tatkräftig mit anpacken. Nur hinter der Finanzierung des Projektes gab es noch ein Fragezeichen. Die Lösung: Aus der Leergutspendenaktion von Edeka Krebs die fehlenden Mittel generieren! Der Förderverein nahm Kontakt auf. Bei Edeka Krebs stieß das Anliegen auf ein positives Echo.
Fünf Monate lang hatten Kunden des Einkaufsmarktes die Option auf Rückerstattung ihres Leergutbons oder stattdessen den Kindergarten mit einer Spende zu unterstützen. Als Glücksfall für den Kindergarten, wie Iris Krebs berichtet, erwies sich, dass es nach Ablauf des Zeitraums keine keine weiteren Bewerber für Spenden gab. Die Aktion verlängerte sich dadurch um vier weitere Monate. „Jetzt haben wir bis Juni nächsten Jahres allerdings wieder eine Warteliste“, erläuterte Iris Krebs. Anfragen weiterer Einrichtungen aus der Umgebung seien aber trotzdem möglich.
Im Kindergarten wurde derweil fleißig die Werbetrommel gerührt. Dank der Unterstützung vieler Kunden, die kleine Beträge, aber auch mal 10 Euro übrig hatten, kam die stattliche Summe von 1.000 Euro zusammen – aufgerundet von Edeka Krebs. Die Marktmitarbeiter sammelten die Bons, die dann händig vom Personal erfasst wurden. Seit 2017 unterstützt Edeka Krebs mit dieser Aktion soziale Einrichtungen in der Region. „Ein Dankeschön geht an alle Spender und ihren wertvollen Beitrag für das soziale Miteinander“, brachte Förderverein-Vorsitzende Irina Tiefenbach ihre Wertschätzung hierfür zum Ausdruck. Kristina Baum und Irina Tiefenbach hatten weiteren Grund zur Freude. Erst am Mittwoch konnte in Kooperation mit der Edeka-Stiftung ein Gemüsebeet angelegt und bepflanzt werden. Damit werden bereits im Vorschulalter bei den Kindern die Weichen für eine gesunde Ernährung gestellt. Mit Schürze, Schippen und Gießkannen ausgestattet, übernehmen die Kids Verantwortung, ernten und probieren das eigene Gemüse. Eine Ernährungsfachkraft gab zudem wertvolle Tipps. Frisches Obst, Gemüse oder Getränke liefert der Edeka-Markt als Service auch auf Bestellung an Einrichtungen und Schulen.
Steffen Heumann
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