Wattenheimer Heimat- und Archivkreis e. V. löst sich auf
Die Mitglieder des Wattenheimer Heimat- und Archivkreis e. V. Besuchten den Spielplatz Neugasse in Wattenheim. Foto: oh
WATTENHEIM - Bereits in einer Mitgliederversammlung im Jahr 2014 zeichnete es sich ab, dass sich der Wattenheimer Heimat- und Archivkreis e. V. auflösen wird. Die Vorsitzende Cornelia Weingärtner-Assmann hatte das Gremium informiert, dass sie aus beruflichen Gründen ihr Amt abgeben muss. Ein Nachfolger, eine Nachfolgerin wurde nicht gefunden. Die Mitglieder waren jedoch überein gekommen, dass Teile des Vereinsvermögens der Gemeinde Wattenheim zu Gute kommen soll. So wurden in 2014 eine Bank für den Friedhof in Wattenheim und ein Handwagen für die Friedhofsbesucher gestiftet und auch die Freunde des Pfarrgartens sind mit einer großzügigen Spende bedacht worden. Dann hat der Verein die Tafel mit dem Hinweis auf das „Alte Backhaus“, die an der Ecke des Anwesens zum Blütenweg im August 2014 angebracht wurde, initiiert und bezahlt. Im September 2016 setzten sich die Mitglieder erneut zusammen und beschlossen offiziell den Verein zu liquidieren. Als Liquidatoren wurden Hedwig Jäger, Bianka Muhs und Mona Pfeiffer-Hartmann bestimmt. Da noch ein Rest Vereinsvermögen vorhanden vor, wurde beschlossen ein Spielgerät auf dem Spielplatz an der Neugasse in Wattenheim zusammen mit dem Ortsbeirat und der Gemeinde Biblis zu beschaffen. Einige Mitglieder des Vereins und Vereinsmitglied und Ortsbeiratsvorsitzender Heinrich Ochsenschläger haben sich auf dem Wattenheimer Spielplatz umgeschaut um zu überlegen, welches Spielgerät man anschaffen soll. Platz ist auf dem Spielplatz Neugasse noch reichlich vorhanden. Die aus dem Verein hervor gegangene Sütterlin Gruppe, die von Hedwig Jäger geleitet wird, bleibt weiterhin bestehen. Die Gruppe trifft sich in der Regel donnerstags im Dorfzentrum Wattenheim und übersetzt die alten Schriften und Urkunden in die heutige Schrift. zg