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  • Fr., 11. November 2016, 09:05 Uhr
    Seniorenbeirat gewünscht – Treffen mit vielen Ideen

    Weg für einen Seniorenbeirat geebnet



    In die lebhafte Diskussion über die möglichen Aufgaben eines zukünftigen Seniorenbeirates in Bürstadt brachte Friedel Rau, Vorsitzender der Landesseniorenvertretung, sachkundige Beiträge ein. Foto: Hannelore Nowacki

    BÜRSTADT – Einen Jugendbeirat und einen Ausländerbeirat gibt es in Bürstadt bereits, aber noch keinen Seniorenbeirat, der den Interessen der älteren Bevölkerung in den politischen Gremien der Stadt Gewicht verleiht und mit seinen Ideen die Lebensqualität der Senioren in der Stadt verbessert. Die Initialzündung zur Bildung eines Seniorenbeirats fand am Donnerstagabend mit rund 30 Teilnehmern im „Ratskeller“ statt. Eingeladen hatten Ortrud Goertz, die in Bürstadt wohnt und in Lampertheim VdK-Vorsitzende ist, der Sicherheitsbeauftragte für Senioren Siegfried Gebhardt und die Bürstädter VdK-Vorsitzende Marion Michael. Vertreter der Parteien waren gekommen, für die CDU der Fraktionsvorsitzende Jürgen Eberle und Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf, der SPD-Fraktionsvorsitzende Franz Siegl und von der FDP die Stadtverordnete Chantal Stockmann. Uwe Metzner, Fraktionsvorsitzender der Grünen und Ortsvorsteher in Bobstadt, war bei der fast zeitgleich stattfindenden Informationsveranstaltung mit Bürgermeisterin Barbara Schader in Bobstadt. Als Gastredner steuerte der Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Friedel Rau unter anderem mit Hinweisen zu den Hauptaufgaben eines Seniorenbeirates zur Zielrichtung der Diskussion bei. Den Mitgliedern biete die Landesseniorenvertretung mit Sitz in Wiesbaden Weiterbildung und Beratung für die Arbeit im Seniorenbeirat an. Eine Abordnung des Lampertheimer Seniorenbeirates mit Herbert Tiefel und Dieter Diehl, der auch Seniorenbeauftragter für das Ried ist, unterstützten das Anliegen der Senioren in Bürstadt mit den besten Wünschen. Im Verlauf der anderthalbstündigen Diskussion entwickelte sich ein Feuerwerk der Ideen für die Tätigkeit des zukünftigen Seniorenbeirates. Ins Gespräch kam ein Seniorenwegweiser, Veranstaltungen für Senioren und vieles mehr. Als jüngster Teilnehmer der Runde meldete sich der SPD-Stadtverordnete Philipp Ofenloch als Juso-Vertreter zu Wort, der möglichst schnelles, Partei übergreifendes Handeln empfahl. Über das Vorgehen klärte Siegl die engagierten Initiatoren für einen Seniorenbeirat auf: In der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) sei der Status dieser Vertretung festgelegt, auch Begriffe wie „Beirat“ und „Kommission“ stehen fest. Ein Mitglied des Magistrats sei stets  vertreten. Am Ende des Treffens stand fest: Mit diesem Signal des Treffens wollen die in der Stadtverordnetenversammlung vertretenden Parteien wollen am 29. November einen gemeinsamen Antrag im Sozialausschuss auf die Tagesordnung setzen. „Wir machen das zusammen, das ist klar“, sagte Eberle (CDU). Siegl (SPD) hatte noch während des Treffens telefonisch Kontakt zu den Parteispitzen von FDP und Grünen zur Klärung aufgenommen. Die optimistische Einschätzung: Noch in diesem Jahr könnte die Stadtverordnetenversammlung in ihrer letzten Sitzung im Dezember die Bildung des Seniorenbeirates Partei übergreifend beschließen. Hannelore Nowacki

     
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