Die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte bezauberte das Publikum mit Weihnachtsliedern. Foto: Eva Wiegand
NORDHEIM – Riechen, Schmecken, Hören und Sehen – für nahezu alle Sinne war am Sonntag in Nordheim so einiges geboten: der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Nordheimer Vereine, öffnete bereits zum 17 Mal seine Pforten. Pünktlich um 11 Uhr versammelten sich die Besucher rund um den Weihnachtsbaum, dort stellten sich dann auch gleich die Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte auf und begrüßten die Gäste mit einem bunten Weihnachtsliederprogramm, gleitet von Pfarrer Arne Polzer mit der Gitarre. Gleich danach unterstrich der Pop Chor des Gesangsvereins „Sound of Voices“ die weihnachtliche Atmosphäre. Zur offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes war auch die Gurkenkönigin Dana I. mit den beiden Gurkenprinzessinnen Romina und Sara—Luisa sowie Bürgermeister Felix Kusicka gekommen, der sich freute, den gelungenen Weihnachtsmarkt miteröffnen zu dürfen. „Man spürt, dass der Weihnachtsmarkt hier mit viel Liebe und Engagement aufgebaut wurde. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei", zeigte sich Kusicka überzeugt und machte den Weg frei für den Nikolaus, der sich mit vielen prall gefüllten Tüten im Gepäck seinen Weg durch die Menge bahnte. In das Kostüm war Sven Vollrath geschlüpft und verteilte die von der SPD Nordheim und von Schausteller Dreiseitel mit Süßigkeiten und Obst gefüllten Geschenkbeutel. Diese hatte die „Neue Apotheke“ in Biblis gesponsert und noch einen Taschenwärmer dazugelegt. Hobbykünstler aus nah und fern stellen ihre Bastelarbeiten vor, Honig, Weihnachtsgebäck, Marmelade und andere Köstlichkeiten wurden an den 25 Buden zum Verkauf angeboten. Winterfutter für Vögel stand beim Naturschutzbund Ortsgruppe Nordheim genauso bereit wie die liebevoll gestalteten Vogelhäuschen. Holzarbeiten und Gestecke für die Adventszeit, aber auch Schmuck war ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt zu haben. Der Glühweinduft wehte über den Platz und bei den Nordheimer Landfrauen standen Schlangen für die beliebte Ladwerge an. Der hausgemachte Pflaumentraum ist derart beliebt, das dort die Abgabemengen auf 10 Gläser pro Person begrenzt werden musste. Vielfalt war auch in Sachen Vor-Ort-Verpflegung geboten: neben Apfel- und Honigpunsch hatten die Nordheimer Vereine viele weitere kulinarische Köstlichkeiten im Angebot. Bei Kartoffelpuffer, Würstchen, Crepes und Waffeln, Fischbrötchen, Schmalzbrot und Zander blieben keine Herzenswünsche unerfüllt. Außerdem verwöhnten die Fußball-Muttis ihre Gäste im Pfarrsälchen mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Eva Wiegand