Die Lômbadda Babbler feierten Weihnachten mit passenden Anekdoten. Foto: oh
LAMPERTHEIM - Das Treffen der Lômbadda Babbler hatte alles was man sich von einem vorweihnachtlichen Abend wünschen konnte: Die Besucher hatten Spaß, beste Unterhaltung und auch die ein oder andere Träne floss an dieser Veranstaltung. „Owwerbabbler“ Kalle Horstfeld konnte diesmal zum Thema Geschichten zu und um die Weihnachtszeit insgesamt 20 Mitwirkende aufbieten, die die Gästen schon zwei Wochen vor Heiligabend in allerbeste Weihnachtsstimmung versetzten. Es wurde aus einem Schüleraufsatz berichtet, vom Plätzchen backen bei dem Salz mit Zucker verwechselt wurde und von einer Spende des Christkinds, bei der das Finanzamt seine Hände im Spiel hatte. Von der Kindheit im „Orewald“ und dem Backen eines Lebkuchenhauses. Und dass früher immer ein Eimer Wasser zum Löschen des Weihnachtsbaums bereit stand. Schließlich auch von zechprellenden Weihnachtsgästen. Sehr emotional wurde es schließlich als Kerstin Zecher und Kalle Horstfeld mit ihrem Beitrag begannen. Daniela Freitag, die Tochter des verstorbenen Willi Freitag, hatte den Lômbadda Babbler einen Teil seiner Mundart-Arbeiten überlassen. Zu Ehren und als Erinnerung an Willi Freitag stellte sie dem Publikum die Lômbaddarische Version von „Dinner for One“, „Esse fa ôns“ vor. Eingeleitet wurde dieser Beitrag von Kalle Horstfeld mit den Worten: „Wir können Verstorbene leider nicht mehr lebendig machen, aber wir können dafür sorgen, dass wir uns an sie erinnern und sie in unseren Gedanken weiterleben.“
Das nächste Treffen der Lômbadda Babbler findet am 21. Januar 2020 um 19 Uhr im Alten Rathaus Lampertheim statt. Die Themen des Abends sind: Gute Vorsätze und Jahresrückblick 2019. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. zg