Mi., 04. November 2020, 12:09 Uhr
UWE METZNER: Persönliche Erklärung zu Angriffen im Rahmen der CDU-Mitgliederversammlung
„Weise Vorwurf, die Entwicklung Bobstadts zu verhindern, zurück”
BÜRSTADT – „Die unzutreffenden Angriffe, die auf der CDU-Mitgliederversammlung geäußert wurden, bedürfen einer Richtigstellung. Als Ortsvorsteher von Bobstadt habe ich daher in der gestrigen Ortsbeiratssitzung die nachfolgende persönliche Erklärung abgegeben”, betont Uwe Metzner in einer persönlichen Stellungnahme gegenüber dem TIP: „Mit meiner persönlichen Erklärung möchte ich die gegen mich öffentlich erhobenen Vorwürfe zurückweisen. Wie aus der Presse zu entnehmen war, wurde mir von der CDU und Ihrem Stadtverordnetenvorsteher Herrn Eberle vorgeworfen, die Entwicklung des Stadtteils Bobstadts zu verhindern. Dies weise ich ausdrücklich zurück. Es geht in einer politischen Debatte immer um die Art und Weise einer Entwicklung. Es gibt immer mehrere Argumente, die abzuwägen sind. Und wenn ich als Ortsvorsteher die Abwägung anders treffe als die Mehrheit, ist dies meine persönliche Entscheidung in der Abwägung. In meiner Eigenschaft als Ortsvorsteher habe ich diese Mehrheitsentscheidungen immer akzeptiert und nicht behindert. Ich persönlich hätte mir eine andere Entwicklung grade bezüglich der Gewerbegebietsentwicklung gewünscht. Dahingehend, dass dem dort seit Jahren angesiedelten Reiterhof keine stille Enteignung droht. Hier wird ein wesentlicher kultureller Teil von Bobstadt vernichtet und den dort wohnenden Personen die Existenzgrundlage entzogen. Das ist eine Entwicklung, die ich persönlich als Christ und sozialdenkender Mensch nicht mittragen kann. Das Wohl der Allgemeinheit erfordert diese Gewerbegebietsentwicklung in der Form nicht. Und eine Änderung des Bahnüberganges mit einer kleineren Erweiterung des Gewerbegebietes wäre sicherlich auch unter voller Erhaltung des Reiterhofes und der Kulturlandschaft mit der ihr eigenen Flora und Fauna möglich gewesen. Entsprechende alternativ Vorschläge waren vorhanden. Diese hätte auch meine Zustimmung erhalten. Es bleibt mir ist festzustellen, dass eine andere politische Meinung in meinen Augen keine Verhinderung von Entwicklung ist. Diese öffentlich erhobenen Vorwürfe zeugen von keinem Demokratieverständnis. In einer Bürgerstadt mit Herz stelle ich mir echte Kompromisslösungen im Dialog mit den Bürgern auf Augenhöhe vor, in denen berechtigten Interessen des einzelnen Bürgers auch Rechnung getragen werden.” zg