Update: Coronavirus im Kreis Bergstraße, Stand 27.3.2020 / Botschaft der Verwaltungsspitzen
Weitere vier Coronainfizierte in Lampertheim
Mit folgender Botschaft wenden sich Landrat Christian Engelhardt, die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, der Kreisbeigeordnete Karsten Krug und alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises Bergstraße wenden sich mit einer gemeinsamen Botschaft an die Bevölkerung: „Wir im Kreis Bergstraße stehen zusammen! Solidarisch, entschlossen, rücksichtsvoll, hilfsbereit, vernünftig. Gemeinsam gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Jeder Einzelne zählt! Machen auch Sie mit!“ Foto: oh
KREIS BERGSTRASSE – Im Kreis Bergstraße gibt es 19 neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle, darunter vier neue Fälle in Lampertheim. Insgesamt sind damit 141 nachgewiesene Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt, darunter 41 in Lampertheim, 6 in Bürstadt, 2 in Biblis und 1 in Groß-Rohrheim. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es derzeit 17 Personen aus dem Kreis, die vor einiger Zeit positiv auf das Virus getestet wurden und die jedoch mittlerweile genesen sind. Damit sind im Kreis Bergstraße aktuell 124 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind.
Das Gesundheitsamt informiert jeweils die ihm bekannten engen Kontaktpersonen der Infizierten. Auch diese werden vorsorglich in häusliche Quarantäne gestellt.
Landrat Christian Engelhardt, die Gesundheitsdezernentin Diana Stolz, der Kreisbeigeordnete Karsten Krug und alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises Bergstraße richten in der aktuellen Situation einen gemeinsamen Appell an die Bevölkerung: „Wir im Kreis Bergstraße stehen zusammen! Solidarisch, entschlossen, rücksichtsvoll, hilfsbereit, vernünftig. Gemeinsam gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Jeder Einzelne zählt! Machen auch Sie mit!“
Öffentlicher Personen Nahverkehr (ÖPNV) im Kreis Bergstraße
Im Kreis Bergstraße gibt es aufgrund der gegenwärtigen Situation weitere Anpassungen im ÖPNV. So werden die Fahrpläne bereits zum 30. März auf den Ferienfahrplan umgestellt. Hierdurch entfallen neben den üblichen Anpassungen vor allem auch die Spätfahrten. „Wir wissen, dass der ÖPNV weiterhin für viele Pendler und mobilitätseingeschränkte Personen wichtig ist, daher wollen wir durch die Umstellung vor allem sicherstellen, dass das ÖPNV-Angebot auch in den nächsten Wochen weiterhin aufrechterhalten werden kann“, so der für den ÖPNV zuständige Dezernent Karsten Krug. Besonders bei der Rufbuslinie 666 gibt es Änderungen: So fährt auf dem Streckenabschnitt zwischen Fürth und Lindenfels kein Rufbus mehr, sondern es findet eine normale Festbedienung statt. Zudem ist zu beachten, dass die Rufbusangebote auf den Streckenabschnitten Lindenfels – Seidenbuch – Gadernheim und Lindenfels – Winterkasten – Neunkirchen komplett entfallen. Zwischen Lindenfels und Winterkasten kann das Angebot der Linie 665 genutzt werden. Die geänderten Fahrpläne können unter www.vrn.de abgerufen werden.
Abgesehen von den Änderungen im Busverkehr gibt es Anpassungen beim Schienenpersonennahverkehr der Nibelungenbahn. Diese werden gesondert bekannt gegeben. zg