EWR beliefert täglich rund 120.000 Menschen mit Trinkwasser
Weltwassertag: hohe Qualität für das wichtigste Lebensmittel
EWR fördert im Bürstädter Wald Grundwasser aus acht Tiefbrunnen und bereitet es zu Trinkwasser auf. Foto: oh
BÜRSTADT - Der Weltwassertag am 22. März steht unter dem Motto „Natur für Wasser“. Mit diesem Themenschwerpunkt wollen die Vereinten Nationen die Bedeutung sogenannter „grüner Infrastrukturen“ wie Wälder, Wiesen und Feuchtgebiete für sauberes Wasser ins Bewusstsein rücken. „Das passt gut zu unserem Wasserwerk im Bürstädter Wald“, erklärt EWR Netz-Prokurist Wolfgang Hausen. „Dort fördern wir das Grundwasser und bereiten es zu Trinkwasser auf. Damit der Grundwasserspiegel in trockenen Jahren nicht zu sehr absinkt, wird durch Infiltration eine Bewirtschaftung dieser Naturressource durchgeführt.“ Vom Wasserwerk Bürstadt wird der Großteil der Stadt Worms (außer Abenheim, Heppenheim, Pfeddersheim), Lampertheim und Bürstadt versorgt. Die Entnahme ist an strenge Auflagen gebunden, rund 500 Wasserproben jährlich garantieren höchste Qualität. Der Grundwasserspiegel im Ried unterliegt durch die Entnahme Schwankungen. Um diese zeitnah immer wieder auszugleichen, wird über sogenannte Infiltrationsanlagen aufbereitetes Rheinwasser dem Erdreich zugeführt. EWR ist im dritten Jahr in Folge „Top-Lokalversorger Wasser“. Für die erneute Auszeichnung 2018 musste sich das Energieunternehmen wiederholt 100 Qualitätskriterien stellen, zum Beispiel Qualität, Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit oder regionales Engagement. Fakten rund ums Trinkwasser: Das Wasserwerk Bürstadt ist seit 1905 im Betrieb, dort wird das Wasser aus acht Tiefbrunnen bis 130 Meter Tiefe gefördert. Die gesamte Leitungslänge beträgt 460 Kilometer. Der Härtebereich liegt bei 3 und das Qualitätsurteil des Bürstädter Wassers ist „sehr gut“. zg