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  • Do., 21. März 2019, 10:27 Uhr
    Verkehrsunfallstatistik 2018 Bereich Landkreis Bergstraße: Anstieg der Unfälle mit getöteten Motorradfahrern / Wildunfälle erneut rückgängig 

    Weniger Verkehrsunfälle als Lichtblick

    Die Anzahl der Wildunfälle im Kreis war 2018 erfreulicherweise erneut rückgängig. Foto: ADAC


    KREIS BERGSTRASSE – Die Anzahl der Verkehrsunfälle im Kreis Bergstraße ist im Vergleich zum Vorjahr wieder rückläufig. Wurden in 2017 noch 5.147 Verkehrsunfälle registriert, waren es in 2018 noch 4.802. Dies bedeutet ein Rückgang von 345 Verkehrsunfällen oder 6,70 Prozent. 

    Die Zahl der Schwerverletzen sank erneut. Im Jahr 2018 verletzten sich 166 Person schwer. 2017 waren es noch 183. Die Zahl der Leichtverletzten stieg von 847 auf 872 an.
    Entgegen der Trends der letzten drei Jahre ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Getöteten wieder gestiegen. Waren 2017 noch sechs Verkehrstote zu verzeichnen, verloren 2018 insgesamt acht Personen ihr Leben. Sechs davon waren Motorradfahrer.  Hauptunfallursache war hier überwiegend „Geschwindigkeit“ sowie „persönliches Fehlverhalten der Fahrzeuglenker“. 

    Hauptunfallursache aller Verkehrsunfälle an der Bergstraße waren in 2018 „Vorfahrt/Vorrang“, gefolgt von „Abstand“, „Geschwindigkeit“ und „persönliches Fehlverhalten der Fahrzeuglenker“. 

    Die Unfälle mit motorisierten Zweirädern stiegen um 11,71 Prozent auf 229 Verkehrsunfälle an. 2017 waren es noch 205 Verkehrsunfälle. Die Zahl der Schwerverletzten sank jedoch von 56 auf 49  Personen. Hierbei kamen jedoch sechs Personen ums Leben. 2017 verstarb ein Motorradfahrer. 

    Auch sind Unfälle mit Fußgängerbeteiligung angestiegen. Waren es 2017 noch 74 Unfälle, stieg die Zahl der Unfälle mit Fußgänger im Jahr 2018 auf 85 Fälle an. Glücklicherweise wurde kein Fußgänger tödlich verletzt. 2017 starben noch drei Fußgänger an den Folgen eines Verkehrsunfalles. 

    Im Bereich der Verkehrsunfälle mit beteiligten Radfahrern hat sich die Zahl von 230 Unfälle (2017) auf 251 (2018) erhöht. Davon waren 221 Radfahrer verletzt. Eine Person wurde tödlich verletzt, fünf schwer und 185 Radfahrer leicht verletzt. Unfälle mit Pedelecs und E-Bikes sind jedoch rückläufig. 

    Mit 1.466 registrierten Unfallfluchten ist deren Anzahl im Kreis Bergstraße gegenüber dem Vorjahr gefallen. Die Aufklärungsquote bei den flüchtenden Verkehrsteilnehmern ist bei 37 Prozent geblieben. 

    Die Verkehrsunfälle mit Wild sind im Vergleich zum letzten Jahr wieder gesunken um 73 Fälle auf 509. Dies bedeutet ein Rückgang um 12,54 Prozent. 

    Im Jahr 2019 wird die Polizei wieder einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. So werden mit landesweiten Programmen („Sichere Landstraße“, „Speed-Marathon“, „Bike-Konzept“, „Ablenkung“, “schwächere Verkehrsteilnehmer“, usw.) themenbezogene Schwerpunkte betreut. 

    Gerade in Bezug auf die ansteigende Anzahl der verunglückten Motorradfahrern, wird das Bike-Konzept über die Sommermonate ein besonderer Schwerpunkt an der Bergstraße sein. 

    Bei regionalen Kontrollmaßnahmen werden die Unfallursachen Geschwindigkeit, berauschende Mittel und Ablenkung als weitere Schwerpunkte gesetzt. Durch die ständige Zusammenarbeit in verschieden Gremien und Unfallkommissionen sollen negative Entwicklungen schnell erkannt werden, um mit gezielten Präventions- und Verkehrsüberwachungsmaßnahmen die Unfallzahlen zu reduzieren. 

    Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei.hessen.de. Die Verkehrsunfallstatistik 2018 für den Bereich Bergstraße ist beim Polizeipräsidium Südhessen in der Rubrik „Über uns“ – „Statistik“ eingestellt. zg

     

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