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  • Di., 10. September 2024, 15:20 Uhr
    TISCHHARFE FÜR SENIOREN: Klangschönes Instrument bereitet auch Einsteigern Freude am gemeinsamen Musizieren / Einfach mal ausprobieren

    Wenn am Montagabend „Moon River“ erklingt …

    Von links: Eva Richter, Liane Köpp, Traudel Steffan-Schäfer sowie Maria Walter mit Musikpädagogin Christine Françoise sind bereits eine eingespielte Tischharfen-Gruppe und möchten den Spaß am gemeinsamen Musizieren nicht missen.
    Foto: Steffen Heumann

    LAMPERTHEIM – Anfang 2022 wurde die Tischharfen-Gruppe als Projekt der Musikschule ins Leben gerufen, um Senioren den Zugang zum Spielen eines Instrumentes zu erleichtern und gemeinsames Musizieren in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Unter der Leitung der erfahrenen Diplommusiklehrerin Christine Françoise erleben die Kursteilnehmer die Vorzüge der in liebevoller Handarbeit von einem österreichischen Instrumentenbauern gefertigten kleinen Tischharfe. Ein wunderbarer Klang und vor allem die Option, ohne Vorerfahrungen und Notenkenntnisse Melodien zu spielen, bereitet den Akteuren sichtlich Freude.

    Und das bestätigt sich beim Besuch am Montagabend im barrierefreien Proberaum der Musikschule. Die Damenriege an der Tischharfe um Eva Richter, Liane Köpp, Traudel Steffan-Schäfer sowie Maria Walter, sorgt unter der Leitung von Christine Françoise mit den Klängen des Henry Mancini-Klassikers „Moon River“ – bekannt aus Frühstück bei Tiffany mit der unvergessenen Audrey Hepburn – für ein kurzes konzertantes Erlebnis. Die eingeschworene Harfen-Gemeinschaft spielt bereits seit zwei Jahren zusammen. Insgesamt zählt die Gruppe sechs Mitglieder und ist auch durch öffentliche Auftritte bekannt. Musiziert wird inzwischen mit eigenen, rund 250 Euro teuren Instrumenten. Harfen werden leihweise auch von der Musikschule zur Verfügung gestellt. 

    Solange alle Beteiligten Lust und Laune haben, wird weiter zusammen musiziert, so der einhellige Tenor. Der Kurs sei an keine Dauer gebunden, informiert Christine Françoise. Die Liste der spielbaren Titel ist jedoch begrenzt. Da es sich um ein spezielles Instrument handele, sei auch die Auswahl nicht unendlich. Dennoch würde das Portfolio an neuem Liedgut ständig erweitert. Eine Spielpartitur, die unter die Saiten gelegt wird, zeigt einem den Weg durch die Melodie. Ohne Plektrum, nur mit dem Finger, ließ sich beim Selbstversuch des Redakteurs immerhin die Melodie von „Alle meine Entchen …“ erahnen. Das zweistimmige Volkslied „Horch', was kommt von  draußen rein“, das die Gruppe zum Ausklang des Treffens spielt, wirkt allerdings deutlich melodischer. 

    Die 10-saitige Tischharfe wird mit dem Finger oder einem Plektrum gezupft und erzeugt mit Partituren unterlegt ein beeindruckendes musikalisches Erlebnis, das sich hören lassen kann.
    Foto: Steffen Heumann

     

    Auskünfte über die Kursgebühren des von der Stadt Lampertheim geförderten Projektes nimmt das Sekretariat der Musikschule unter Telefon 06206/59779 entgegen. Interessierte können auch gerne eine Gelegenheit zum Ausprobieren vereinbaren. 

    Steffen Heumann

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