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  • Do., 20. August 2020, 09:31 Uhr
    Einschulungsfeier der 5. Klassen in der Erich-Kästner-Schule – jede Klasse für sich 

    Wer war Erich Kästner? 

    Das gab es noch nie zuvor in der Erich-Kästner-Schule - Einschulung in der Coronazeit mit Maske und alle sieben Klassen mit eigener Veranstaltung. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Ein besonderer Tag war die Einschulung in die Erich-Kästner-Schule für die Jungen und Mädchen und ihre Eltern am Dienstag und Mittwoch, zum ersten Mal wegen der Coronaregeln ganz anders als in den vergangenen Jahren. Schulleiterin Stephanie Dekker begrüßte jede der sieben fünften Klassen getrennt voneinander in der Schulsporthalle, außerdem waren die Stühle weiträumig in Dreiergruppen platziert, jedes Kind hatte zu seiner linken und rechten Seite die Eltern. In der Aula wären die Abstände nicht einzuhalten gewesen, erklärte Dekker. Schon vor 8 Uhr am Dienstag ging es los, die Kinder der Klasse 5Ga im Gymnasialzweig und ihre Eltern wurden ins Foyer der Sporthalle eingelassen, Formulare für die Kontaktverfolgung im Falle einer Coronainfektion mussten ausgefüllt werden. „Einschulung in anderer Form“, meinte Bürgermeisterin Barbara Schader vor der Veranstaltung. Vera Ulrich und Anette Weiß vom Organisationsteam hatten mit Unterstützung durch das Schulleitungsteam mit Sabine Massoth und Andrea Hieber-Schenkel die Feier vorbereitet und die Bühne mit vielen Sonnenblumen schön dekoriert. „Ein Hoch auf uns“, der Hit von Andreas Bourani, am Flügel von Patrick Embach vorgetragen, war der stimmungsvolle Auftakt. „Ein Hoch auf euch“, begann Schulleiterin Stephanie Dekker ihre Rede. Bei 1,5 Metern Abstand zwischen den Familien dürften die Masken abgenommen werden, erklärte sie. Bevor die Fünftklässler nach der Einführung die Sporthalle mit ihrem Klassenlehrer Uwe Hoos für einen etwa dreiviertelstündigen Ausflug in Richtung Klassenzimmer verließen, legten die Kinder ihre Masken an. Auch das Klassenfoto wurde im aktuellen Maskenstil aufgenommen. Die Schulleiterin wandte sich mit verständnisvollen Worten an die Fünftklässler, die sich bestimmt viele Gedanken gemacht hätten, wie es in der Schule wird. Dann wurde es ganz offiziell mit der ersten Hausaufgabe. „Ihr seid Schüler der Erich-Kästner-Schule“, sprach Dekker die Fünftklässler direkt an und fragte sie: „Wer war Erich Kästner?“ Da sich niemand traute und meldete, hieß es nun: „Findet es heraus“.

    Die Eltern lernten die Schule im Bildervortrag und mit der Infomappe kennen. Romy Kniestedt und Fred-Michael Wolf  waren bei der Einschulung ihres Sohnes in bester Stimmung, trotz Abstand und sportlichem Ambiente. Foto: Hannelore Nowacki


    Eine Schulführung in Bildern auf der großen Leinwand zeigte Kindern und Eltern die Einrichtungen der Schule und wies auf die vielfältigen Möglichkeiten hin,  sich in AGs mit vielen interessanten Themen zu befassen. Auch eine Garten-AG und einen Schulgarten mit Teich gibt es, mit Kröten und Fröschen. „Jeder Schüler soll sich in seiner Schullaufbahn einmal ehrenamtlich engagieren, dafür gibt es viele Möglichkeiten“, gab Dekker den Fünftklässlern mit auf den Weg, den die Schulleiterin mit einem Sonnenblumenkern verglich. Würde so ein kleiner Kern auf der Straße liegen, würden die meisten ihn wohl übersehen, wenn er aber in der Erde Wasser und Licht bekommt, werde daraus eine wunderschöne Sonnenblume. Viel Hilfe würde von Schule und Eltern kommen, doch „du kannst viel schaffen, wenn du dich anstrengst“, mahnte Dekker. Auch die älteren Schüler helfen, jetzt in der Coronazeit schriftlich über E-Mails oder im Schulchat. In dieser Ganztagsklasse fanden Schüler von den Grundschulen in Bürstadt, Bobstadt, Biblis, Wattenheim/Nordheim und Groß-Rohrheim zusammen. Medien ausleihen und Essen für die Mensa bestellen, das geht mit der Schülercard, die alle in den nächsten Wochen mit Foto erhalten. Nachdem die Fünftklässler mit ihrem Klassenlehrer die Sporthalle verlassen hatten, ging Vera Ulrich mit den Eltern die Infomappe durch, die alles enthielt, was Eltern im Schulalltag wissen müssen. Einige Erklärungen waren zu unterschreiben, zum Beispiel die Dateninformationsordnung und die EDV-Nutzungsordnung. Am nächsten Tag ging die „Klassenlehrkraft“ die Infomappe mit den Kindern durch, die sie für die Eltern mit nach Hause nahmen. Mit den Programmen, die den Kindern von der Schule zur Verfügung gestellt werden, sollen sich die Eltern unbedingt befassen, betonte Ulrich. Am Ende der Einschulungsveranstaltung holten sich die Eltern die aufgeblasenen roten Luftballons von der Foyerdecke und ließen mit ihren Kindern Wunschkärtchen in den sonnigen

     Himmel aufsteigen.  Schon standen draußen vor dem Schultor die nächsten Kinder und Eltern. Die Klassen 5Gb,  5Ha und 5Hb vom Hauptschulzweig der EKS folgten nacheinander, die Klassen des Realschulzweigs wurden am Mittwoch eingeschult. Nach jeder Klasse machten sich die Organisatoren an die Arbeit, um die geforderte Desinfektion durchzuführen. Hannelore Nowacki

     

     

     

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