Fr., 10. Februar 2017, 22:43 Uhr
SPD Bürstadt äußerst sich zur aktuellen Situation rund um die Flüchtlinge
„Werden Aktivitäten von Seiten der Politik begleiten und unterstützen”
BÜRSTADT – Die SPD Bürstadt äußerst sich zur aktuellen Situation rund um die Flüchtlinge: „Seit bald drei Jahren leben Flüchtlinge in unserer Stadt. Anfänglich war es kleiner Kreis von Helferinnen und Helfern, der sich im Netzwerk Asyl unter der Leitung von Michael Held eine Struktur gab, um sich so gezielter um die Flüchtlinge kümmern zu können. Die Hilfsbereitschaft war groß und das, obwohl auch Anfeindungen hingenommen werden mussten. Die Kommunal- und Kreistagswahlen, mit einem doch relativ hohem Anteil einer populistischen Partei, machten deutlich, dass unterschwellig Ressentiments vorhanden sind. Vor diesem Hintergrund und den steigenden Anforderungen an die ehrenamtlichen Helfer war die Stadt Bürstadt bereit sich der Probleme zu stellen und auf Forderungen aus der SPD Bürstadt einzugehen, eine professionelle Koordinatorenstelle zu schaffen. Herr Knödler, dessen Arbeit von der SPD sehr positiv gesehen wird, hat mittlerweile seine Arbeit aufgenommen und seine Aktivitäten unterstreichen nachdrücklich, wie notwendig die Einrichtung dieser Stelle ist. Hinzu kommt, dass mit dem Lernmobil Viernheim unter der Leitung von Herrn Baltes ein weiterer kompetenter Partner gefunden werden konnte. Netzwerk Asyl, die Stadt Bürstadt und das Lernmobil Viernheim sind Garanten für eine praktische Umsetzung der Betreuung und Eingliederung von Flüchtlingen. Die SPD sieht ihre Aufgabe darin, in Bürstadt all diese Aktivitäten von Seiten der Politik zu begleiten und zu unterstützen. Allen Äußerungen hinsichtlich Fremdenfeindlichkeit, Ausgliederung und Abqualifikation begegnen wir von der SPD mit Unverständnis und lehnen solche Diffamierungen kategorisch ab. Gleichzeitig betonen wir aber auch, dass für alle Menschen die Hilfe benötigen, etwas getan werden muss, das heißt Schaffung von bezahlbaren Wohnungen, behindertengerechte Wege und Kennzeichnungen, Windelentsorgung und bezahlbare Kinderbetreuung.” zg