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    AUSZEICHNUNG: 46. Sportlerehrung der Gemeinde Biblis wegen Corona im kleinen Rahmen

    Wettkämpfe noch vor der Coronapandemie

    Die 46. Sportlerehrung der Gemeinde Biblis fand wegen Corona im kleinen Kreis statt mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Konstantin Großmann (von links), Gurkenprinzessin Melanie, Nina Hofmann (Radfahrverein), Rafael Bednorz (Tennis), Heinz Janson und Bürgermeister Volker Scheib. Foto: Hannelore Nowacki


    BIBLIS – Ganz anders als aus der Zeit vor der Coronapandemie gewohnt fand am Freitagabend die 46. Sportlerehrung der Gemeinde Biblis im Rathausfoyer und nicht im großen Saal des Bürgerzentrums statt. Nur zwei Vereine hatten Meldungen abgegeben, denn Wettkämpfe mussten in der Coronazeit ausfallen. Der Tennisclub Biblis 1973 hatte noch vor der Coronazeit mit insgesamt 32 Sportlerinnen und Sportlern erfolgreich an Wettkämpfen teilgenommen, trainiert von Sascha Schnöller und Stefan Hofmann. Zwei Sportlerinnen des Radfahrer-Vereins „Vorwärts“ Biblis 1923 in der Altersklasse U13 waren erfolgreich bei der Bezirksmeisterschaft im Einer-Kunstradsport: Helena Bauer belegte den 1. Platz, Ina Vollrath den 3. Platz. Trainiert werden sie von Samira Schwendy und Nina Hofmann, die stellvertretend für den Radfahrer-Verein zur Sportlerehrung gekommen war. Für die Mannschaften des Tennisclubs nahm Sportvorstand Rafael Bednorz die Urkunden und Präsente entgegen. Ein Ausnahmesportler ist Heinz Janson, der seit Einführung der Bibliser Sportlerehrung  alljährlich dank seines unermüdlichen sportlichen Engagements mit Urkunden und Preisen bedacht wird und diesmal ausführlich zu Wort kam. Im Dreikampf war er für seinen Verein MTG Mannheim bei den Internationalen Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rasenkraftsport angetreten und sich den 3. Platz erkämpft. Auf eine lange Liste von Erfolgen bei weltweiten Wettkämpfen kann Heinz Janson zurückblicken. Nicht allein sportlicher Ehrgeiz, es ist Begeisterung, die er beim Erzählen spüren lässt und die Zuhörer damit in seinen Bann zog. Neben Bürgermeister Volker, der die Vereinsvertreter und Heinz Janson als Einzelsportler willkommen hieß, nahmen Konstantin Großmann, Vorsitzender der Gemeindevertretung, und Gurkenprinzessin Melanie in Vertretung der verhinderten Gurkenkönigin Leonie-Marie teil. Gurkenprinzessin Melanie, ausgerüstet mit Schärpe und Krone, hatte die Aufgabe, den Vereinsvertretern die Urkunden, die hübsch verpackten Präsente und Geldpreise zur Weiterleitung an die erfolgreichen Sportler zu übergeben. Im nächsten Jahr, davon geht Bürgermeister Scheib zuversichtlich aus, wird die Sportlerehrung wieder groß gefeiert, dann auch mit Büffet. Auch Heinz Janson nimmt diesen Termin schon fest in den Blick, sofern er gesund bleibe, will er wieder mit sportlichen Erfolgen aufwarten. Die besten Jahre habe er allerdings hinter sich, meinte er, ohne bei dieser Feststellung wehmütig zu klingen. In der 1960er Jahren sei er beispielsweise beim Kugelstoßen in Südafrika mit einer Weite von 14,62 Metern nur sieben Zentimeter hinter dem damaligen Weltmeister gelegen. Welche Ergebnisse er im Fünfkampf damals erzielte, weiß er noch heute sehr genau, zum Beispiel beim Speerwurf 39,90 Meter. „Erlebnisreich, eine schöne Erinnerung“, sagt er rückblickend, „und ich habe viel gesehen“. Entsprechend beeindruckt meinte Bürgermeister Scheib: „Sie waren unser Botschafter im Sport weltweit“. 

    In seiner Ansprache betonte Großmann, dass in der Pandemie gerade der Sport in unserer Gesellschaft und Biblis eine besondere Verbindungsfunktion übernommen habe. In den Sportvereinen mit ihrer Vielfalt an Angeboten sieht Großmann die Basis für herausragende Leistungen, aber auch in der Vermittlung von Grundwerten wie den Umgang mit Sieg und Niederlage. Den Trainern dankte er für die Kreativität, mit der sie den Sportbetrieb aufrechterhalten haben. Auch Großmann blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2022“. Im Tennis bei der Mannschaftsmeisterschaft der Herren 60 in der Bezirksliga B belegten den 1. Platz Helmut Ringe, Herbert Rathgeber, Manfred Reinhardt, Michael Mücke, Rainer Jung, Rainer Seibert und Werner Ruppert. In der Kreisliga A bei den Herren in der Altersklasse 65 kamen auf den 1. Platz Hartmut Ringe, Herbert Rathgeber, Herbert Schmietendorf, Michael Mücke, Rainer Seibert und Werner Ruppert. Den 1. Platz bei den Junioren U18 in der Kreisliga A erreichten Christ Merkt, Christopher Zappen, Genglin Michael Rüstemeier, Maximilian Röhrborn, Niklas Bednorz und Niklas Mohler. Bei den Damen II der Bezirksoberliga kamen auf den 2. Platz: Doris Bednorz-Knuth, Franziska Gabriel, Katharina Grünig, Leonie Münzenberger, Martina Beirich, Nina Hofmann, Selina Schmitt und Theresa Ritzert. Den 5. Platz in der Damen-Verbandsliga auf Landesebene erreichten Ann-Kathrin Thoma, Celine Jobst, Danjana Luisa Schneider, Fabienne Jobst und Nina Hofmann. Hannelore Nowacki

     

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