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  • Mi., 02. Februar 2022, 15:05 Uhr
    STADT LAMPERTHEIM: Vergabe des Lampertheimer Kulturfonds /  Förderung lokaler Konzepte und Aktionen 

    Wichtige Förderung für vielseitige Facetten der Lampertheimer Kultur

    LAMPERTHEIM – Kultur hat in Lampertheim einen hohen Stellenwert – dies haben gerade auch die  Erfahrungen während der Pandemie erkennen lassen. Um die durch Corona gebeutelte Kulturbranche zu unterstützen, hatte die Stadt Lampertheim für den Coronawinter 2021/22 den Kulturfonds ins Leben gerufen.  Der Kulturfonds soll finanzielle, aber auch ideelle Unterstützung für lokale Kulturtreibende bewirken und damit einen positiven Effekt innerhalb des Gemeinwesens entfalten. Er speist sich vor allem aus den Einnahmen des Stadtparkfestivals in Höhe von 2.700 Euro und aus den nichtausgezahlten Prämien des Kulturpreises 2021 in Höhe von 2.000 Euro, da die Preisträger Friedrich Hackstein und „30 minutes for culture” von cultur communal auf  ihre Prämien verzichten haben. Insgesamt wurden nun im Rahmen des Projektes, welches sich an Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und kommerzielle Angebote aus Lampertheim richtete, 5.000 Euro ausgezahlt – hierüber informierte der Erste Stadtrat Marius Schmidt gemeinsam mit Sandra Schmiedel, die seitens der Verwaltung im Hintergrund die Umsetzung des Kulturfonds organisiert hat, im Rahmen eines digitalen Pressegesprächs.

     „Wir haben den Kulturfonds jetzt vergeben, hierzu wurde 15 Projektbeiträge eingereicht und alle haben die Kriterien erfüllt”, so Marius Schmidt. „Die  Kulturkommission unter Leitung von Gottlieb Ohl hat entschieden, dass jedes Projekt in den Genuss der Förderung kommt.” Aus diesem Anlass wurden drei Kategorien gegründet: Einmal mit einem Sockelbetrag von 250 Euro, die jedes Projekt erhält, dazu eine zweite Kategorie für Projekte mit Mehrfachveranstaltungen und drittens noch einmal eine Kategorie für Veranstaltungen mit einem besonders großem Aufwand. Somit war eine Förderung von maximal 500 Euro möglich. „Alle Projekte bereichern unser kulturelles Leben in Lampertheim und zeigen, was in der Pandemie möglich ist. Die Kulturtreibenden sind sehr innovativ und es freut uns, hier unterstützen zu können”, ergänzte Marius Schmidt und verwies darauf, dass die Projekte vor allem im Jahr 2022 stattfinden werden. Erfreut zeigte er sich darüber, dass auch Projekte aus Hofheim und Hüttenfeld eingereicht worden waren. 

    Vielfältige Projekte

    In der höchsten Kategorie mit je 500 Euro werden der Vogelpark Lampertheim für seine Veranstaltung „Kultur im Park”, die Musikschule für ihren virtuellen Adventskalender sowie Tanz der Bässe als Veranstaltung einer Lampertheimer Firma gefördert. Je 350 Euro erhalten die Siedlergemeinschaft Lampertheim für die Kulturbühne Siedlerhalle, das Haus Billau für Gitarrenkurse, der Kanu-Club für die Gage der Musiker an der Kerwe, die Martin-Luther-Gemeinde für ihre vielfältigen Online- und Open-Air-Gottesdienste sowie der CC Rot-Weiß Lampertheim für die aktuelle Kampagne.

    Je 250 Euro erhalten die Liebenzeller Gemeinde Hofheim, das Alte Haus Hofheim für das Kunstprojekt „Frauen 2022”, der MGV 1892 Sängerbund Hüttenfeld, der ein Probenwochenende für den Kinder- und Jugendchor sowie einen Liederabend im Jahr 2022 veranstalten möchte, der Chor Ephata für das Kinderchorprojekt für singbegeisterte Kinder bis 14 Jahren und zehn kindgerechte Notenständer und Notenmappen für den Jugendchor sowie der VfB Lampertheim. Als Einzelpersonen werden in dieser Kategorie Matthias Karb und Yannick Toth für musikalische Projekte gefördert. „Matthias Karb hat angeboten, ein Lampertheimer Lied zu schreiben, welches Teil für unsere Bewerbung zur Hessischen Familenstadt 2023 sein wird und dass die Schönheiten Lampertheims gerade im Bereich der Familienfreundlichkeit bewirbt”, erläuterte Marius Schmidt. Und Yannick Toth plant ein Musical für Jugendliche im Frühjahr 2022.

    Marius Schmidt nutzte abschließend die Gelegenheit, „der Kulturkommission und allen Einreichenden, die beweisen, wie vielfältig Lampertheimer Kultur ist und die für die Zukunft etwas tolles auf die Beine stellen wollen,” zu danken. Der Kulturfonds war zunächst als einmalige Aktion für den jetzigen Winter angelegt, „wir können uns aber vorstellen, dies zu wiederholen und werden hierzu auch mit den Veranstaltern des Stadtparkfestivals, welches fest im Terminkalender verankert werden soll, Gespräche führen.” Benjamin Kloos

     

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