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  • Mi., 14. September 2022, 09:42 Uhr | PR-Anzeige
    ST. MARIEN KRANKENHAUS: Tag der offenen Tür der Geriatrischen Tagesklinik bot Einblick in vielfältiges Leistungsspektrum 

    Wichtige Hilfe, um Risiken im Alltag zu erkennen und lange fit zu bleiben

    Die Besucher des Tag der offenen Tür der geriatrischen Tagesklinik konnten anhand eines Laufzettels die einzelnen Abteilungen und Therapiebereiche sowie die Diagnostik erkunden und durchlaufen – so stand auch die Handkraftmessung auf dem Programm. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Wir Menschen werden immer älter und können so das Leben länger genießen – diese positive Entwicklung hat aber teilweise auch ihre Schattenseiten: Denn gerade ältere Menschen leiden immer wieder unter alterstypischen Erkrankungen, teilweise auch unter Mehrfacherkrankungen. Damit diese Risiken möglichst gering bleiben, bietet die Geriatrie wichtige Ansätze, um die Risiken im Alltag zu kennen, um lange fit zu bleiben — so auch im St. Marien Krankenhaus in Lampertheim, wo je nach Schwere der Erkrankungen die Behandlung stationär oder auch teilstationär in der eigens eingerichteten Geriatrischen Tagesklinik erfolgt. Am Samstag konnten sich alle Interessierten im Rahmen eines Tages der offenen Tür über deren Angebot informieren. 

    Ausgestattet mit Laufzetteln konnten die einzelnen Abteilungen und Therapiebereiche sowie die Diagnostik erkundet und durchlaufen werden um selbst die Risiken im Alltag kennenzulernen lernen, um lange fit zu bleiben— wobei die jeweiligen Ergebnisse der vielfältigen medizinischen Testbereiche auf diese eingetragen wurden. Besonders im Fokus stand dabei das Sturz Assesment im Bereich der Physiotherapie. Dessen Ziel ist es, eine mögliche Sturzgefährdung rechtzeitig zu erkennen und so prophylaktische Maßnahmen zur Verhinderung eines Sturzes ergreifen zu können. In diesem Zusammenhag informierte Chefarzt Dr. med. Csaba F. Reich im Rahmen eines Fachvortrages über die hohe Gefährdung durch Stürze im Alltag.

    Das Team der Ergotherapie lud dazu ein, eine Handkraftmessung durchzuführen oder am Balance Training teilzunehmen. Auch das Hirnleistungstraining stand hier im Fokus – denn es ist wichtig, sowohl geistig als auch körperlich fit zu sein, um eventuelle Stürze vermeiden zu können. 

    Im Innenhof warteten auf die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zwei besondere Herausforderungen: Neben einem Geländeparcours, der mit Gehhindernissen eine realistische Simulation erschuf, konnte mit einem Simulationsanzug Age Explorer das Lebens- und Bewegungsgefühl im Alter in besonderer Weise selbst erfahren werden.

    Doch auch die grundsätzliche Gesundheit wurde in den Mittelpunkt gerückt, denn auch hier lassen sich häufig frühzeitige Erkenntnisse ziehen, ob die Gesundheit beeinträchtigt ist – so standen Blutzucker- als auch Blutdruckmessungen auf dem Programm. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, sich vor Ort das Risikoprofil der Schlagader bestimmen zu lassen.

    In entspannter Atmosphäre konnten zudem Einblicke in den Tagesablauf und die Räumlichkeiten der Tagesklinik gewonnen werden sowie zahlreiche Partner wie etwa das RHZ (RehaHilfsmittelZentrum) oder auch die Psychosoziale Fachkraft auf dem Land, kurz PauLa, kennen gelernt werden. Und auch die GALA informierte vor Ort. Für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen ebenfalls bestens gesorgt und auch künstlerisch wurden die Gäste unterhalten – musikalisch durch das Duo „autark” und in einer Ausstellung durch die abstrakten goldenen Kunstwerke der Künstlerin Mara G..

    Für den Kreis Bergstraße war der Kreisbeigeordnete Philipp-Otto Vock vor Ort, um sich in Vertretung der Gesundheitsdezernentin Diana Stolz ein Bild zu machen. „Der Kreis ist natürlich sehr daran interessiert, was in den einzelnen Krankenhäusern geschieht und wir sind dankbar für die Menschen, die sich für ihre Mitmenschen engagieren. Es ist wichtig, dass die Gesundheitsversorgung der Menschen im Kreis flächendeckend gewährleistet ist, dazu leistet auch das St. Marien Krankenhaus Lampertheim einen wertvollen Beitrag. Zudem ist es sehr wichtig, dass sich Krankenhäuser präsentieren und ihr Leistungsspektrum zeigen und so das Vertrauen und gleichzeitig die Bekanntheit zu steigern – so wie dies heute hervorragend geschieht”, betonte er im Gespräch mit dem TIP. 

    Gesundheit des Patienten im Fokus

    Ziel des St. Marien Krankenhauses ist es, den Patienten ein größtmögliches Maß an Gesundheit und Selbstständigkeit zu ermöglichen, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. In Einzel- und Gruppentherapien steht die Funktionsverbesserung im Hinblick auf die Alltagsbewältigung im Vordergrund. Je nach Schwere der Erkrankungen bzw. des Autonomieverlustes erfolgt die Behandlung stationär oder teilstationär in der geriatrischen Tagesklinik. Die Tagesklinik behandelt Patienten, deren Mobilität und Selbstständigkeit noch teilweise erhalten ist. Das Hauptziel ist der Erhalt sowie Ausbau der Selbstständigkeit und Mobilität. In der Tagesklinik werden bis zu 36 Therapieplätze angeboten. Geplant ist eine Erweiterung auf 36 Plätze. Den Patienten steht neben der umfassenden medizinischen Betreuung durch das Team moderne Räumlichkeiten sowie ein großzügiger und heller Aufenthaltsraum, der eu gestaltete Geländeparcours im Innenhof, eine vollausgestattete Übungsküche und Übungsbad, behindertengerechte Toiletten sowie ein Ruheraum mit Liegen und Ruhesesseln zur Verfügung. Benjamin Kloos

    Weitere Informationen:

    St. Marien Krankenhaus Lampertheim

    Geriatrische Tagesklinik

    Neue Schulstraße 12

    68623 Lampertheim

    Tel.: 06206/509-0

    www.stmarienkrankenhaus.de

     
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