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  • Mi., 13. Februar 2019, 15:12 Uhr
    Bärbel Kronauer und Gabriele Schmerse zu ersten Patientenfürsprecherinnen des St. Marienkrankenhauses ernannt

    Wichtige Schnittstelle zwischen Patienten und Krankenhausleitung

    Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz (4.v.l.) ernannte am Mittwoch Bärbel Kronauer (3.v.r.) zur neuen Patientenfürsprecherin des Marienkrankenhauses sowie Gabriele Schmerse (5.v.r.) zu ihrer Stellvertreterin. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Es ist eine Premiere im St. Marienkrankenhaus in Lampertheim, von der sowohl die Patienten als auch das Krankenhaus selbst nur profitieren können: Am Mittwoch führe die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz mit Bärbel Kronauer die erste Patientenfürsprecherin sowie ihre Stellvertreterin Gabriele Schmerse in ihre neuen ehrenamtlichen Aufgabenfelder ein.

    Der Kreistag hat die beiden neuen Patientenfürsprecherinnen am 10. Dezember 2018 für die Dauer der amtierenden Legislaturperiode des Kreistages in ihr Amt gewählt. 

    „Dies ist ein formeller und besonderer Akt. In Ihrer Funktion als Fürsprecherinnen für die Patienten vermitteln sie zwischen diesen und der Klinikleitung und unterliegen der Schweigepflicht”, betonte Diana Stolz. „Es werden unterschiedliche Anliegen an Sie herangetragen werden aber ich bin sicher, dass es Ihnen gut gelingen wird, zu vermitteln. Denn Sie sind beides Persönlichkeiten, die sich bereits außerordentlich ehrenamtlich engagieren. Danke, dass Sie dieses Ehrenamt annehmen und ausführen, dies ist im Interesse der Patienten. An die Klinikleitung habe ich die Bitte um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, denn es ist auch eine Chance für das Krankenhaus. Denn je wohler sich die Patienten fühlen, um so besser ist der Ruf des Krankenhauses. Arbeiten Sie Hand in Hand, zum Wohle der Krankenhauspatienten.”

    Andreas Hoffmann, einer der beiden Geschäftsführer des St. Marienkrankenhauses, griff die Bitte der Ersten Kreisbeigeordneten auf: „Ich freue mich, dass uns der Kreis zwei Patientenfürsprecherinnen zur Seite stellt. Diese sind eine extrem wichtige Schnittstelle zu unseren Patienten. Wir haben einen Betrieb, in dem viele Menschen arbeiten und da geht nicht immer alles glatt, und auch die Patienten sind zumeist nicht freiwillig und gerne hier. Viele Patienten trauen sich nicht, ihr Anliegen vorzubringen, daher ist es sehr gut, dass es die Fürsprecherinnen gibt, die die Anliegen auf- und ernst nehmen und gemeinsam mit der Krankenhaus- und Pflegedienstleistung eine Lösung zum Wohl der Patienten finden.”

    Die beiden neuen Patientenfürsprecherinnen möchten stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Patienten haben und planen hierfür auch offene Sprechstunden, in denen sie für Gespräche zur Verfügung stehen. Bärbel Kronauer, die bereits „jahrelang im Ehrenamt tätig ist”, freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Bei jeder ehrenamtlichen Tätigkeit versucht man, sein Bestes zu geben. Ich habe im Vorfeld reiflich überlegt, ob ich dieses Ehrenamt annehme und mich hierzu auch mit einer Patientenfürsprecherin der Vitos-Klinik ausgetauscht. Dadurch bin ich zum Entschluss gekommen: Das ist etwas für mich, zumal ich meinen Mann jahrelang in Krankenhäuser begleitet habe und weiß, wie wichtig das ist. In dieser Zeit hätte ich mir eine neutrale Person gewünscht. Der Aufgabe fühle ich mich gewachsen, denn ich kann gut vermitteln und habe viel und gerne mit Menschen zu tun.” Auch ihre Stellvertreterin Gabriele Schmerse freut sich „auf die neue Herausforderung. Ich möchte die Patienten und die Mitarbeiter des Krankenhauses verstehen und vermitteln. Der Patient ist das Wichtigste in einem Krankenhaus, aber es ist wichtig, beiden Seiten zuzuhören und zu vermitteln.”

    Bürgermeister Gottfried Störmer betonte, dass „es im Interesse der Stadt ist, dass das Krankenhaus einen guten Ruf hat. Danke, dass Sie sich dieser Aufgabe stellen, ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg sowie eine gute Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus.”

    Für die Ärzteschaft begrüßte Matthias Ebert die neuen Patientenfürsprecherinnen. „Eine offene Kommunikation ist uns sehr wichtig, daher würden wir uns über regelmäßige Treffen freuen”, lud er zum gegenseitigen Austausch ein. Benjamin Kloos

     

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